Neue Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Jetzt auch messbare Indikatoren und Ziele definiert

Berlin, 11. Januar 2017:  Die Bundesregierung hat die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – Neuauflage 2016 beschlossen. Bei der Neuauflage der Strategie handelt es sich um die umfassendste Überarbeitung seit ihrer Einführung  im Jahr 2002.

Die Strategie bildet den wesentlichen Rahmen für die nationale Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs): Für jedes VN-Ziel – dazu zählen u. a. Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung – formuliert die neue Strategie politische Prioritäten und Maßnahmen sowie messbare Indikatoren und Ziele, in der Regel für das Zieljahr 2030.

Unabhängige Analysen des Statistischen Bundesamtes zeigen, wo Deutschland sich auf dem Weg zum Ziel befindet.

Zudem stärkt die Strategie sowohl die Zusammenarbeit innerhalb der Bundesregierung für eine nachhaltige Politik als auch die Kooperation mit den wichtigen Akteuren aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.

Hierzu der Chef des Bundeskanzleramts, Bundesminister Altmaier: „Die Verabschiedung der Agenda 2030 war ein großer Durchbruch. Mit der neuen Nachhaltigkeitsstrategie trägt die Bundesregierung wesentlich zu ihrer Umsetzung bei. Wir werden zeigen, dass materieller Wohlstand, eine solidarische Gesellschaft und der Schutz unserer Umwelt Hand in Hand gehen können und müssen.“

Die Strategie wurde von allen Bundesministerien im Rahmen des Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung unter Leitung des Chefs des Bundeskanzleramtes erarbeitet.

Einbezogen wurden zahlreiche Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden und Institutionen aus einem knapp einjährigen Dialog.  Auch die IASA war – wie weitere Verbände – eingeladen, an der Erarbeitung Nachhaltigkeitsstrategie mitzuwirken.

Die Strategie ist im Internet abrufbar unter www.deutsche-nachhaltigkeitsstrategie.de. Eine Printausgabe kann unter der Mailadresse 324@bk.bund.de angefordert werden.

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung


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Neue nichtfinanzielle Berichtspflichten ab 2017

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Stärkung der unternehmerischen Verantwortung durch neue nichtfinanzielle Berichtspflichten

Die Bundesregierung hat den vom Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz) beschlossen.

Damit setzt die Bundesregierung die sogenannte CSR-Richtlinie um. CSR steht für Corporate SocialResponsibility, also für die Verantwortung von Unternehmen, für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Nach dem Gesetzentwurf müssen bestimmte große, insbesondere am Kapitalmarkt tätige Unternehmen, in ihren Lageberichten künftig verstärkt auch nichtfinanzielle Themen darstellen. Erforderlich werden dabei vor allem Angaben über Arbeitnehmer-, Sozial- und Umweltbelange, die Achtung der Menschenrechte und die Korruptionsbekämpfung.

Unternehmen werden heute nicht mehr nur nach ihren Finanzdaten bewertet. Investoren, Unternehmen sowie Verbraucherinnen und Verbraucher verlangen zu Recht mehr und bessere Informationen. Dazu zählen Arbeitnehmer-, Sozial- und Umweltbelange genauso wie die Achtung der Menschenrechte oder Konzepte zur Korruptionsbekämpfung. Wir wollen die Transparenz im Bereich der unternehmerischen Verantwortung weiter stärken. Große Unternehmen sollen daher verpflichtet werden, auch über wesentliche nichtfinanzielle Belange zu berichten.“
Heiko Maas, Bundesjustiz- und Verbraucherschutzminister

Der Gesetzentwurf sieht im Wesentlichen folgende Regelungen vor:

  • Neue nichtfinanzielle Berichtspflichten: Künftig müssen bestimmte große, insbesondere börsennotierte Unternehmen, Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen mit mehr als 500 Arbeitnehmern im Lage- bzw. Konzernlagebericht oder in einem gesonderten nichtfinanziellen Bericht ihre wesentlichen Risiken darstellen, die im Hinblick auf Arbeitnehmer-, Sozial- und Umweltbelangen, zur Achtung der Menschenrechte und zur Korruptionsbekämpfung bestehen. Zudem sind insbesondere auch Angaben zu den Konzepten erforderlich, welche die Unternehmen in Bezug auf diese Belange verfolgen.
  • Angaben zu Diversitätskonzepten: Darüber hinaus haben bestimmte börsennotierte Unternehmen ihre Erklärung zur Unternehmensführung durch präzisere Angaben zu den Diversitätskonzepten für Leitungsorgane der Unternehmen zu ergänzen.
  • Erweiterung der Sanktionsregelungen: Schließlich werden die im Handelsbilanzrecht heute schon bestehenden Straf- und Bußgeldvorschriften auf Verstöße gegen die neuen Berichtspflichten erweitert und der bisherige maximale Bußgeldrahmen deutlich angehoben.

Die Neuregelungen sollen erstmals für im Jahr 2017 beginnende Geschäftsjahre der Unternehmen wirksam werden.

Quelle: BMJV

Anmerkung IASA e.V.:

Als Organisation, die sie sich das Thema Nachhaltigkeit zum Schwerpunkt ihrer Tätigkeiten gesetzt hat, ist die IASA mit allen Aspekten der Nachhaltigkeitsberichterstattung und insbesondere mit der neuen nichtfinanziellen Berichtserstattung nach der neuen CSR-Richtlinie bestens vertraut.

Mit dem von uns entwickelten Gütesiegel IASA Certified Sustainability® zeichnen wir Unternehmen aus, die nachweislich nachhaltig wirtschaften. Für das dem Gütesiegel zugrundeliegende Zertifizierungssystem Sustainability. Now.® haben wir nun ein neues CSR-Modul entwickelt, das als Ergebnis einen nichtfinanziellen Bericht nach den Vorgaben der CSR-Richtlinie erzeugt, der ab dem 1. Januar 2017 für Unternehmen mit mehr als 500 Arbeitnehmern verpflichtend ist.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen zu der neuen Berichtspflicht und unterstützen Sie bei der Erstellung Ihres CSR-Reports: zum Kontaktformular

Michael Wühle, Vorstand IASA e.V.


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Hamburg Airport stellt Dieselflotte auf synthetischen Kraftstoff um

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Weltpremiere für C.A.R.E. Diesel an internationalem Flughafen

Hamburg, 21. November 2016: Als weltweit erster internationaler Flughafen verwendet Hamburg Airport für seine dieselbetriebenen Fahrzeuge ab sofort synthetischen Dieselkraftstoff aus Rest- und Abfallstoffen. Dazu wurden die Dieseltanks der Betriebstankstelle komplett umgestellt. Neben zahlreichen technischen Vorteilen bietet der sogenannte C.A.R.E. Diesel vor allem deutliche Verbesserungen für den Umwelt- und Arbeitsschutz. C.A.R.E. steht dabei für CO2-Reduction, Arctic Grade, Renewable und Emission Reduction (CO2-Verringerung, Niedertemperaturbeständigkeit, erneuerbar und Emissionsminderung).

„Mit dem Einsatz des innovativen und umweltfreundlichen Diesel-Kraftstoffs haben wir unserem Mobilitätskonzept 2020 einen wichtigen Baustein hinzugefügt“, sagte Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hamburg Airport, bei der Vorstellung des neuen Kraftstoffs. „Wir lassen nicht locker, um zu beweisen, dass Flughafen und Nachhaltigkeit keine Gegensätze sein müssen.“ Geplant ist deshalb auch weiterhin, dass bis zum Jahr 2020 mehr als die Hälfte der Boden-Fahrzeuge und 100 Prozent der PKW-Flotte mit alternativen Energien angetrieben werden.

Bei Großfahrzeugen wie Flugzeugschleppern oder Feuerwehrfahrzeugen gibt es nach heutigem Stand allerdings keine für Hamburg Airport praktikable Möglichkeit, alternative Antriebe einzusetzen. „Hier stellt der innovative Dieselkraftstoff, der überwiegend aus Rest- und Abfallstoffen hergestellt wird, einen guten Kompromiss dar“, so Michael Eggenschwiler. „Ein 1000-PS-Antrieb und eine 500-PS-Pumpe wie bei unserem riesigen Z8-Löschfahrzeug – so etwas ist derzeit nicht anders als mit Dieselantrieb zu schaffen.“ Der synthetische Diesel ist jedoch eine gute Lösung, um deutlich weniger Ruß, Stickoxide, Feinstaub, Kohlenstoffdioxid und Kohlenwasserstoffe zu erzeugen. C.A.R.E. Diesel erfüllt zudem alle Anforderungen der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung der Bundesregierung.
„Vier Monate lang haben wir den synthetischen Diesel-Kraftstoff aus Rest- und Abfallstoffen getestet“, so Projektleiter Jan Eike Hardegen aus dem Zentralbereich Umwelt am Hamburg Airport. „Das Ergebnis: Alle Beteiligten waren von der Qualität begeistert. Unsere Bodenverkehrsdienste GroundSTARS stellten deutlich weniger Ruß und Geruch bei einem leicht verringerten Verbrauch fest, die Flugzeugreinigung CATS bemerkte zusätzlich ein extrem gutes Startverhalten. Unsere flughafeneigene Reparatur- und Servicewerkstatt SAEMS konnte wegen geringerer Ölverdünnung und weniger Ruß bei den Fahrzeugen auf Sonder-Serviceintervalle verzichten.“ Zudem hat die Flughafentechnik RMH festgestellt, dass auch Fahrzeuge oder Notstrom-Aggregate, die lange stehen, den Kraftstoff hervorragend vertragen

Quelle: Flughafen Hamburg


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Nachhaltigkeits-Zertifizierung für Unternehmen

Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Nachhaltigkeits-Zertifizierung ’IASA Certified Sustainability®’ nun für alle Branchen

Seit Anfang 2015 können sich Unternehmen aus der Luftfahrtbranche nach dem einzigartigen System ’Sustainability. Now.®’ als nachhaltiges Unternehmen auszeichnen lassen und das Gütesiegel ’IASA Certified Sustainability®’ erwerben.

Zitat aus der Systembeschreibung: “… Mit dem in enger Anlehnung an den internationalen Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung (ISO 26000:2010 ‚Guidance on Social Responsibility‘) entwickelten Gütesiegel zeigen Sie Kunden und Geschäftspartnern, dass Nachhaltigkeit für Ihr Unternehmen keine leere Formel ist. Sie profitieren Sie von den Empfehlungen eines umfassen­ den Prüfberichts und erschließen sich neue Möglichkeiten für ökologisch, ökonomisch und sozial bzw. gesellschaftlich konzentriertes Handeln …”

Nachdem das Zertifizierungssystem nun bereits erfolgreich im Bereich der Luftfahrt eingesetzt wurde, entstand der Gedanke auch andere Branchen an den erstaunlichen Möglichkeiten eines gelebten Nachhaltigkeitsmanagements teilhaben zu lassen.

Branchenneutral

Das erprobte System ’Sustainability. Now.®’ gibt es nun auch für alle anderen Branchen außerhalb der Luftfahrt und ist sehr gut geeignet, Organisationen und Unternehmen jeglicher Art auf den enkeltauglichen Weg der Nachhaltigkeit zu führen und zu begleiten.

Ein IASA-Mitglied hat auf die Frage des Geschäftsführers eines IT-Unternehmens, wie denn ein System, das für die Luftfahrt entwickelt wurde bei ihm funktionieren könne, sehr treffend geantwortet: “Was für die strengen Standards in der Luftfahrt entwickelt wurde, ist auch sehr gut für alle anderen Branchen einsetzbar”

Die branchenneutrale Variante von ’Sustainability. Now.®’ kann ab sofort beauftragt und wie bei Luftfahrtunternehmen das Gütesiegel ’IASA Certified Sustainability®’ erworben werden.

Mehr Informationen sind hier zu finden: https://www.iasaev.org/de/zertifizierung/ 

Eine Kontaktanfrage kann hier gestellt werden: https://www.iasaev.org/de/kontakt-service-consult/

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DLR: Emissionsfreier Antrieb für die Luftfahrt 

Erstflug des viersitzigen Brennstoffzellen-Flugzeugs HY4

 Stuttgart, 29. September 2016: Mit dem offiziellen Erstflug der HY4 tritt die Entwicklung des Elektroflugs in eine neue Phase. Das weltweit erste Passagierflugzeug, das allein mit einem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Batterie-System angetrieben wird,  wurde vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik mit den Partnern HydrogenicsPipistrelH2FLY, der Universität Ulm und dem Flughafen Stuttgart realisiert. Wissenschaftler des DLR verantworteten dabei die Entwicklung des Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antriebs und die Integration des Antriebstrangs in das Flugzeug. Mit eingebunden waren zahlreiche Partnern aus Industrie und Forschung. Das Flugzeug wird von der DLR-Ausgründung H2FLY betrieben.

Emissionsfreier Antrieb

Wasser als Abfallprodukt:

Der Antriebsstrang des Brennstoffzellenflugzeugs HY4 besteht aus einem Wasserstoffspeicher, einer Niedertemperatur-Wasserstoff-Brennstoffzelle sowie einer Hochleistungsbatterie. Die Brennstoffzelle wandelt die Energie des Treibstoffs Wasserstoff direkt in elektrische Energie um. Als einziges Abfallprodukt entsteht dabei Wasser. Mit dem so gewonnenen Strom treibt ein Elektromotor den Propeller des Flugzeugs. Die an Bord mitgeführte Lithium-Ionen-Batterie liefert zusätzlichen Strom während der Startphase und bei Steigflügen. Wird der für die Brennstoffzelle benötigte Wasserstoff durch Elektrolyse erzeugt, die Strom aus erneuerbaren Energien nutzt, fliegt die HY4 komplett emissionsfrei.

Wichtiger Schritt für eine nachhaltige Luftfahrt: 

Violeta Bulc, EU-Kommissarin für Verkehr, sagte zu Thema emissionsfreies Fliegen: “Ich bin stolz darauf, dass europäische Forscher und Hersteller dieses mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle angetriebene Flugzeug verwirklicht haben. Derartige vorausschauende Aktivitäten verkörpern die Zukunft des emissionsfreien Fliegens. Die Kommission unterstützt nachdrücklich solche Initiativen, die voll im Einklang mit unserer neuen Strategie für eine emissionsarme Mobilität stehen. Die Luftfahrt spielt eine wichtige Rolle dabei, Menschen zusammen zu bringen, große Städte sowie entfernten Standorten zu verbinden. Sie stellt auch sicher, dass Unternehmen wachsen und sich entwickeln können. Die EU wird weiterhin solche Initiativen unterstützen, um Innovationen voranzutreiben.” Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH freut sich, dass der Erstflug am Flughafen Stuttgart stattgefunden hat: “Der Flughafen Stuttgart wie auch die Luftfahrt allgemein erwarten in Zukunft ein weiteres Wachstum. Dies ist für uns ein wichtiger Grund auf ein umweltfreundliches und vielleicht eines Tages sogar emissionsfreies Fliegen und innovative Technologien zu setzen.

Emissionsfreier Antrieb

Electric Air Taxis im Regionalverkehr als mögliches Ziel:

“Große Passagierflugzeuge werden auf absehbare Zeit noch mit konventionellen Antrieben fliegen. Es gehört jedoch zu den großen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte, die Elektromobilität in die Luft zu bringen und den Luftverkehr der Zukunft CO2-neutral zu machen”, erläutert Prof. André Thess, Leiter des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik. “Unser Ziel ist es, den Brennstoffzellen-Antriebstrang weiter zu verbessern und ihn langfristig auch in Regionalflugzeugen mit bis zu 19 Passagieren zum Einsatz zu bringen.” Zum Thema elektrisches Fliegen ist das DLR zudem gemeinsam mit den Industrieunternehmen Airbus Group und Siemens, 20 Universitätsinstituten und weiteren Helmholtz-Zentren in der Helmholtz-Initiative DLR@Uni Electric Flight aktiv.

Der Elektromotor der HY4 hat eine Leistung von 80 Kilowatt und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von rund 200 km/h sowie eine Reisegeschwindigkeit von 165 km/h. Abhängig von Geschwindigkeit, Flughöhe und Zuladung ist eine Reichweite zwischen 750 und 1.500 km möglich. Auffallendes Merkmal der HY4 sind ihre zwei Rümpfe, die über den Flügel sehr fest miteinander verbunden sind. In jedem der beiden Rümpfe haben zwei Personen Platz. Das Maximalgewicht der HY4 beträgt 1.500 Kilogramm. “Mit der HY4 haben wir nun eine optimale Plattform, um den Einsatz der Brennstoffzelle im Flugzeug weiterzuentwickeln”, sagt Prof. Josef Kallo, Leiter des Projektes HY4 im DLR und Professor an der Universität Ulm. “Kleine Passagierflugzeuge wie die HY4 können sehr bald im Regionalverkehr als Electric Air Taxis eingesetzt werden und eine flexible und schnelle Alternative zu bestehenden Transportmitteln bieten.”

HY4-Projekt:

Unter Federführung des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik, das auch die Gesamtintegration des Antriebsstrangs verantwortet, haben sich zur Verwirklichung des weltweit ersten Brennstoffzellenpassagierflugzeugs folgende Partner zusammengeschlossen: der Brennstoffzellen-Hersteller Hydrogenics, der slowenische Flugzeugbauer Pipistrel, die Universität Ulm als wissenschaftlicher Partner sowie der Flughafen Stuttgart als Heimatflughafen der HY4. Das Projekt wurde mit Mitteln des DLR und des Flughafens Stuttgart gefördert. Die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) förderte die Entwicklung der entsprechenden Brennstoffzellentechnologie.

Für die Weiterentwicklung der Antriebstechnologie beabsichtigt das DLR Fördermittel im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) der Bundesregierung zu beantragen.

Quelle: DLR

E-Mobility: Flughafen Stuttgart plant abgasfreie Passagier- und Gepäckabfertigung

GATE Future 2016: Stuttgart plant abgasfreie Passagier- und Gepäckabfertigung auf dem Vorfeld

Berlin, 29. September 2016: Elektrisch angetriebene Vorfeldbusse sind nicht nur gut für das Klima, das Image und die Betriebsabläufe, sie sind auch bei den Fahrern überaus beliebte Arbeitsplätze, das berichtete Martin Hofmann von der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) im Nachhaltigkeits-Workshop anlässlich der Fachkonferenz GATE Future 2016 in Berlin. Die Reichweite der Fahrzeuge sei bei voller Batterieladung mit zirka 80 km völlig ausreichend, um die im Tagesverlauf anfallenden Fahrten problemlos durchzuführen. Der Geräuschpegel der E-Busse hat sich halbiert und der Wegfall der bisher unangenehmen Dieselgerüche werden von den Busfahrern und den Passagieren sehr angenehm wahrgenommen. Die Standzeiten der Busse während der vorgeschriebenen Pausen der Fahrer genügen, so Hofmann, um im Tagesgang einen hohen Ladestand der Batterien vorzuhalten. Ursprünglich einmal angedachte Zwischenstopps zum Nachladen konnten damit entfallen. Die Erfahrungen mit den von Cobus Industries gefertigten Bussen seien so gut, dass nun auch die noch verbliebenen konventionellen Busse durch elektrisch angetriebene Fahrzeuge ersetzt werden.

nachhaltige Mobilität am Flughafen Stuttgart

Wie Hofmann in Berlin weiter berichtete, plant der Flughafen Stuttgart den Vorfeldverkehr im Rahmen des Passagier- und Gepäcktransports bis 2017 vollständig auf Elektroantrieb umzustellen und hat mit einem entsprechend großzügig dimensioniertem neuen Trafo bereits die energetischen Voraussetzungen geschaffen. Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) wolle damit ihre Vorreiterrolle als Anwender umweltfreundlicher Antriebstechniken weiter ausbauen und lokale Emissionen weiter senken. Schon heute gelte Stuttgart europaweit als der Referenzflughafen für energieeffiziente und umweltfreundliche Vorfelddienste. In diesem Zusammenhang investierte die FSG seit 2013 mehr als 4,4 Mio. Euro in die Beschaffung von 25 Abfertigungsfahrzeugen mit Elektroantrieb sowie in die für den Betrieb erforderliche Infrastruktur. Bis 2017 sollen neben den noch verbliebenen Diesel-betriebenen Passagierbussen auch alle Hybridschlepper durch batteriebetriebe Neufahrzeuge ersetzt werden.

Elektromobilität am Flughafen Stuttgart

Die besonderen Anforderungen und Einsatzmöglichkeiten von Elektrofahrzeugen an Flughäfen erforschte die FSG im Projekt „efleet“ in Zusammenarbeit mit Projektpartnern wie dem Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt e.V. (DLR) sowie der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie e-mobil BW GmbH. Das Forschungsprojekt war Teil der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten baden-württembergischen Initiative „LivingLab BWe mobil“, eines der bundesweit vier Förderprogramme im „Schaufenster Elektromobilität“.

Nachhaltigkeit wird gefördert

Neuer Kooperationspartner unterstützt IASA e.V. bei der Verbreitung von Nachhaltigkeit

Bad Aibling, 02.09.2016

In den vergangenen Monaten hat die IASA zusammen mit der SparringsPartner Gesellschaft ein Konzept entwickelt, mit dem kleine und mittlere Unternehmen, die sogenannten KMUs, den Energieverbrauch Ihres Unternehmens senken, die Energieeffizienz erhöhen und dabei ihr Unternehmen anhand von Nachhaltigkeitskriterien neu ausrichten und so fit für die Zukunft machen können.

Das “Vorteilspaket KMU Premium” ist so konzipiert, dass die einzelnen Bestandteile durch staatliche Fördermaßnahmen (gilt nur für Deutschland) zum Teil finanziert werden. In den alten Bundesländern wird eine Förderquote von größer 50% und in den neuen Bundesländern eine Förderquote von größer 60% erreicht. Der verbleibende Nettobeitrag des Unternehmens wird in der Regel bereits nach einem Jahr durch die erzielten Energieeinsparungen kompensiert, die dann über die Zeit nachhaltig wirken.

Nach einer erfolgreichen Energieberatung, die selbst mit bis zu 80% gefördert wird, ist der Zugang zu weiteren Fördermitteln möglich. So können dann Investitionen in energiesparende und innovative Technik und Systeme mit beachtlichen, nicht rückzahlbaren Zuschüssen gefördert werden.

Die bereits erfolgreich eingesetzte IASA-Nachhaltigkeitszertifizierung Sustainability. Now.® setzt auf die Energieberatung auf und bietet einen weiteren Optimierungspfad für das Unternehmen unter Berücksichtigung aller relevanten ökonomischen, ökologischen und sozial/gesellschaftlichen Aspekten. Nachhaltige Unternehmen sind quasi eine Bestandsgarantie in einer globalisierten Welt. Detaillierte Informationen über das “Vorteilspaket KMU Premium” können hier abgerufen werden.

Nachdem die Bestandteile des Vorteilspakets nun bereits mehrfach erfolgreich getestet wurden, beschlossen die IASA und die SparringsPartner Gesellschaft das Paket gemeinsam unter möglichst viele mittelständische Unternehmen in Deutschland zu bringen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde am Freitag in den Räumen der SparringsPartner Gesellschaft im bayerischen Bad Aibling unterzeichnet.

SparringsPartner

Thorsten Leidag-Hartlmaier, Geschäftsführer der SparringsPartner Gesellschaft

Wer mehr über unser neues Firmenmitglied und Kooperationspartner erfahren will kann dies auf folgender Homepage machen: www.sparringspartner.org

Der Geschäftsführer, Herr Thorsten Leidag-Hartlmaier, ist unter der E-Mail-Adresse info@sparringspartner.org erreichbar und gibt gerne weitere Auskünfte zum “Vorteilspaket KMU Premium“.

Michael Wühle,
Vorstand IASA e.V.

Nachhaltigkeit messbar machen

Auditorenschulung erfolgreich abgeschlossen

Bonn, 26.08.2016

Um Nachhaltigkeit messbar zu machen, hat die International Association for Sustainable Aviation (IASA e.V.) ein eigenes Zertifizierungssytem geschaffen, das auf der ISO 26000, Guidance on Social Responsibility, aufbaut und den Grad der Nachhaltigkeit bei Unternehmen feststellen kann. Zur Verbreitung dieses Systems bildet die IASA e.V. eigene Auditoren aus.

Die nächste Staffel tritt nun an

An einem der heißesten Tage in diesem Jahr fand der 4. Lehrgang zum IASA-Auditor nach dem System Sustainability. Now.® statt.

Insgesamt sechs Kandidaten stellten sich am Abschlusstag in der Bonner Geschäftsstelle der IASA e.V., im Haus der Luftfahrt, der entscheidenden schriftlichen Prüfung. Die Auditoren-Anwärter hatten sich zuvor in einem mehrwöchigen Selbststudium nach vorgegeben Inhalten das notwendige Wissen im Themenfeld der Nachhaltigkeit angeeignet, um berechtigte Aussicht auf eine erfolgreiche Prüfung zu haben.

Am Nachmittag war es dann soweit. Nach einer im wahrsten Sinne des Wortes schweißtreibenden Prüfung konnte das Ergebnis verkündet werden. Die Mühe hat sich gelohnt, alle Kandidaten haben die Prüfung erfolgreich abgelegt. Die neuen IASA-Auditoren können nun Unternehmen tatkräftig dabei unterstützen den Weg in eine nachhaltige, in eine erfolgreiche Zukunft zu finden und das IASA-Gütesiegel IASA Certified Sustainability® für nachhaltige Unternehmen zu erhalten.

IASA Certified Sustainability

Die frisch gebackenen IASA-Auditoren v.l.n.r: Thorsten Leidag-Hartlmaier, Michael Barsakidis, Viktor Lidke, Martin Wittau, Samuil Simeonov, Axel Scheithauer

Weitere Informationen zum Zertifizierungssystem Sustainability. Now.® und dem Gütesiegel IASA Certified Sustainability® finden Sie unter: https://www.iasaev.org/de/zertifizierung/

Den Flyer zur Nachhaltigkeitszertifizierung erhalten Sie hier: Download Flyer

Falls Sie weitere Fragen zu unserem Zertifizierungssystem haben, kontaktieren Sie uns doch unter: cert@iasaev.org

Nachhaltigkeit in der Praxis

Sachbuch über Nachhaltigkeitsmanagement mit vielen Praxistipps

Neuerscheinung

‘Oh je, Herr Carlowitz’ / Nachhaltigkeit in der Praxis’

Gern gebraucht, oft missverstanden: Das Wort ‘nachhaltig’ ist heute in aller Munde. Ein gutes Zeichen eigentlich, denn fast jeder verbindet den Begriff der Nachhaltigkeit mit Verantwortung, zumeist im Hinblick auf Entwicklungen in der Umwelt (z. B. Klimawandel, Energiewende) oder im gesellschaftlichen Leben. Doch damit enden vielfach schon die Gemeinsamkeiten.  Bei genauerem Hinsehen scheint ein jeder etwas anderes unter dem Begriff der ‘Nachhaltigkeit’ zu verstehen. Höchste Zeit also, in dieser Sprachverwirrung ein paar Leitlinien aufzuzeigen, die helfen, den abstrakten Begriff der Nachhaltigkeit mit konkreten, praxisnahen Inhalten zu füllen.

Mit seinem Buch ‘Oh je, Herr Carlowitz / Nachhaltigkeit in der Praxis’ beschreibt Michael Wühle gleichermaßen anschaulich wie umfassend den Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Für den Autor ist Nachhaltigkeit dabei keine ‘Ideologie des Verzichts und der Verbote’, sondern vielmehr die Aufforderung zu intelligentem und innovativen, vor allem aber sozial verantwortlichem Handeln.

Nachhaltigkeit wird damit zur Maxime für zukunftsorientiertes Tun. Den Weg dorthin beschreibt Michael Wühle sehr anschaulich anhand eigener Gedankengänge, praktischer Beispiele und vielfältiger Denkanstöße. Das Buch reflektiert dabei wertvolle Erfahrungen, die Michael Wühle als Umweltverantwortlicher eines großen deutschen Flughafens sowie in seinen späteren Berufsjahren als Dozent bei Fachseminaren, Auditor und Gutachter sammeln konnte. Eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die selbst Entscheidungen im Sinne der Nachhaltigkeit treffen müssen oder sich ernsthaft über das Thema Nachhaltigkeit informieren möchten.

‘Oh je, Herr Carlowitz / Nachhaltigkeit in der Praxis’ ist als Kindle Edition (265 Seiten in der Print-Ausgabe) für EUR 9,99 als eBook und für EUR 24,90 als Taschenbuch über amazon.de erhältlich: https://www.amazon.de/Oh-Herr-Carlowitz-Nachhaltigkeit-Praxis-ebook

Neue Auszeichnung für den Allgäu Airport

Verleihung des Nachhaltigkeits-Gütesiegels IASA-Certified-Sustainability an den Geschäftsführer des Allgäu Airport Memmingen, Ralf Schmid

Nachhaltigkeit als Unternehmensziel

IASA Certified Sustainability®: Neue Auszeichnung für den Allgäu Airport

Friedrichshafen, den 20. April 2016

Als internationaler Branchentreff bildete die AERO den Rahmen für die offizielle Übergabe der neuen IASA-Nachhaltigkeitsauszeichnung an den Allgäu Airport. In einem aufwändigen Audit-Verfahren hatte sich das Unternehmen zuvor  als erster Verkehrsflughäfen für das neue Siegel ‘IASA Certified Sustainability®’ qualifiziert.

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Ziel einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmensführung ist die Balance ökologischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Erfordernisse. Die von der International Association for Sustainable Aviation (IASA) e.V. verliehene Auszeichnung bestätigt auf der Basis einer umfassenden, von neutralen Auditoren durchgeführten Prüfung das erfolgreiche Bemühen um mehr Nachhaltigkeit. Die IASA würdigt damit die Anstrengungen des Flughafens Memmingen um den Schutz der Umwelt, eine gute Nachbarschaft mit den Anrainern und den wirtschaftlichen Nutzen für die Region.

“Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur die Brücke in eine gute Zukunft des Luftverkehrs, sondern auch in eine gute Zukunft unseres Flughafens”, so Ralf Schmid, Geschäftsführer des Allgäu Airport in seinen Dankworten bei der Übergabe der Urkunde. “Wir freuen uns”, so Schmid weiter, “über diese Auszeichnung und sehen darin einen Ansporn, das Unternehmensziel Nachhaltigkeit entschlossen weiter zu verfolgen.”

IASA Certified Sustainability - Nachhaltige Luftfahrt

v.r.n.l.: Ralf Schmid, CEO Allgäu-Airport freut sich über die Verleihung der IASA-Urkunde zur erfolgreichen Zertifizierung durch IASA-Präsident Rudolf (Rolf) Dörpinghaus

Mit dem neuen Gütesiegel hat die IASA eine Bewertungsgrundlage geschaffen, um Nachhaltigkeit messbar zu machen. Das  IASA-Gütesiegel orientiert sich an der internationalen Leitlinie ISO 26000 ‘Guidance on Social Resposibility’ und allgemein gültigen Grundsätzen der Nachhaltigkeit. Zertifizierte Unternehmen und Organisationen erhalten einen umfassenden Prüfbericht verbunden mit Empfehlungen für künftige Maßnahmen.

IASA-Siegel“Die besondere Bedeutung des Gütersiegels liegt in der Freiwilligkeit. Nicht gesetzlicher Zwang, sondern die Bereitschaft, sich freiwillig einer Nachhaltigkeits-Prüfung zu unterziehen, bestimmt den besonderen Wert dieser Auszeichnung,” so IASA-Vorstand Rudolf (Rolf) Dörpinghaus.  “Wir sind davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit gerade auch Regionalflughäfen neue Perspektiven im Luftverkehr eröffnet,” so Dörpinghaus weiter.

Das Gütesiegel IASA Certified Sustainability® wird jeweils für die Dauer von drei Jahren vergeben und muss danach wieder erneuert werden.

 

Hintergrund

Als Nachhaltigkeit (engl. sustainability) gilt das Streben um das Gleichgewicht zwischen den grundlegenden Erfordernissen von Ökologie, Ökonomie und sozialer Verantwortung.

Nachhaltigkeit gehört heute zu den Leitlinien jeder zeitgemäßen Unternehmensführung. Auch im Wettbewerb gewinnt Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung. Auch wenn der Begriff  in aller Munde ist, eine nachhaltige Unternehmensführung stellt hohe ethische und betriebliche Anforderungen an Firmen und Organisationen.

Das neue Gütesiegel IASA Certified Sustainability® wurde entwickelt, um Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit bewertbar und besser greifbar zu machen. Das Gütesiegel ist damit ein hilfreiches Instrument, die Nachhaltigkeit von Unternehmen und Organisationen ganzheitlich zu erfassen bzw. zu verbessern.

Entwickelt wurde das IASA-Gütesiegel in Anlehnung an den internationalen Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung (ISO 26000:2010 ‘Guidance on Social Resposibility’) und die allgemein gültigen Regeln der Nachhaltigkeit.

Mit der Erteilung des Gütersiegels wird der erreichte Grad der Nachhaltigkeit eines Unternehmens oder einer Organisation bestimmt. Diese Bewertung dient zugleich als Leitfaden zur weiteren Verbesserung der Nachhaltigkeitsqualität im Unternehmen. Das Gütesiegel dient damit nicht nur nach außen als Bestätigung des erreichten Nachhaltigkeitsstandards, sondern zugleich auch nach innen als Leitlinie für künftige unternehmerische Entscheidungen.

Die International Association for Sustainable Aviation (IASA) e. V. wurde Ende 2013 als gemeinnütziger Verein zur Förderung der Nachhaltigkeit in der Luftfahrt gegründet. Ziele der Verbandsarbeit sind

  • die Verminderung der vom Luftverkehr ausgehenden Umweltbelastungen (Lärm, Luftschadstoffe, Emissionen) durch Innovation sowie
  • die Verbesserung des wirtschaftlichen Nutzens und
  • die Förderung des gesellschaftlichen Akzeptanz der Luftfahrt.

Als Mitglieder zugelassen sind Firmen, Organisationen und Einzelpersonen. Sitz der IASA ist Bonn. Weitere Informationen siehe www.iasaev.org

 

Pressekontakte:

Marina Siladji                                                                  Stefan Stremel

Allgäu Airport                                                                  Pressebüro Stremel

08331-984200-106                                                          0821-4861412

marina.siladji@allgaeu-airport.de                         info@pressebuerostremel.de

 

 

Rudolf (Rolf) Dörpinghaus, Michael Wühle

International Association for Sustainable Aviation (IASA) e. V.

vorstand@iasaev.org

www.iasaev.org

 

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