Die fünfte A320neo bei Lufthansa

Frankfurt, 30. Dezember 2016

Lufthansa begrüßt die fünfte A320neo in ihrer Flotte

  • Airbus A320neo überzeugt in punkto Treibstoffeffizienz und geringer

    Lärmemission

  • 2017 sollen weitere zehn A320neo an Lufthansa ausgeliefert werden

Lufthansa hat am 29. Dezember eine weitere A320neo von Airbus übernommen. Damit wurden in diesem Jahr fünf Flugzeuge dieses neuen Typs wie geplant an Lufthansa ausgeliefert. Gestern fand auf dem Airbus-Betriebsgelände in Hamburg-Finkenwerder der ‚Transfer of Title‘ für die A320neo mit der Kennung D-AINE statt. Die Verkehrszulassung sowie die Betriebszulassung erfolgen in den nächsten Tagen, die Überführung des Flugzeugs zur Heimatbasis Frankfurt ist am 2. Januar 2017 geplant. Im neuen Jahr sollen weitere zehn A320neo an Lufthansa ausgeliefert werden.

Lufthansa ist Erstkunde des Airbus A320neo der neuesten Generation. Seit Anfang 2016 werden die Flugzeuge auf innerdeutschen und europäischen Strecken, wie Oslo, Stockholm oder Barcelona eingesetzt. Durch die neue Triebwerkstechnologie und die moderne Kabinenausstattung mit bis zu 180 Sitzplätzen ist die A320neo pro Passagier rund 20 Prozent günstiger. Die A320neo zeichnet sich zudem durch eine deutliche Reduktion von Lärm- und CO2-Emissionen aus. Die 85-Dezibel-Lärmkontur einer startenden A320neo ist nur halb so groß wie die vergleichbare Kontur einer A320 der Bestandsflotte und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum aktiven Schallschutz. Die Lufthansa Group hat insgesamt 116 Flugzeuge als neo-Version bestellt, 45 davon als größere A321neo-Version.

Lufthansa begrüßt die fünfte A320neo in ihrer Flotte

Quelle: Lufthansa


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Köln/Bonn wachstumsstärkster deutscher Airport

11,9 Mio. Fluggäste und Luftfracht mit Allzeithoch

Köln, 30. Dezember 2016: Das Jahr 2016 endet für den Köln Bonn Airportmit zwei neuen Rekorden: 11,9 Millionen Passagiere nutzten den Flughafen in den vergangenen zwölf Monaten. Das waren 1,6 Millionen Fluggäste mehr als im Jahr davor, was einem Zuwachs von 15 Prozent entspricht. Neben dem Passagierverkehr erreichte auch die Luftfracht ein Allzeithoch. Bis zum Jahresende wurden 786.000 Tonnen Waren und Güter umgeschlagen – ein Anstieg im Vergleich zu 2015 um 4 Prozent.  „2016 war ein hervorragendes Jahr für uns. Köln/Bonn war der wachstumsstärkste der großen deutschen Flughäfen und hat bei Passagier- und Frachtzahlen ein neues Niveau erreicht. Dieses wollen wir halten“, erklärte Flughafenchef Michael Garvens nicht ohne Stolz.

Entscheidenden Anteil an den hohen Zuwächsen im Passagierverkehr haben die Low-Cost-Carrier. Wachstumstreiber war in diesem Jahr die neue Eurowings, die ab Köln/Bonn Low-Cost-Langstreckenflüge anbietet. Im aktuellen Winterflugplan bedient die Lufthansa-Tochter 14 Langstreckenziele in Asien, in der Karibik und den USA. 2017 kommen mit Windhoek in Namibia sowie Las Vegas, Orlando und Seattle weitere Destinationen in Übersee hinzu. Ebenfalls zum Wachstum beigetragen hat die irische Ryanair, die ihr Strecken-angebot am Köln Bonn Airport im vergangenen Jahr auf 21 Ziele im Sommer ausgebaut hat.

Quelle: Köln Bonn Airport


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Lufthansa A350-900 erstmals in MUC gelandet

Weltweit modernste Langstreckenflotte für München

München, 21. Dezember 2016: Für die Lufthansa Group ist es eines der wichtigsten Ereignisse zum Jahresende: Die erste Lufthansa A350-900 ist heute auf ihrer Heimatbasis auf dem Münchner Flughafen gelandet. Mit insgesamt zehn Flugzeugen stationiert Lufthansa am Drehkreuz München die weltweit modernste Langstreckenflotte. Kapitän Martin Hoell hat die A350-900 heute „nach Hause“ geflogen und ist begeistert: „Die A350-900 ist auch durch die technische Ausstattung das Neueste, das man als Verkehrspilot fliegen kann“. Auch für die Kabinencrew, die die A350-900 nach München bringt, ist das Ereignis „ein Meilenstein, der uns ganz besonders stolz macht“, sagt Flugbegleiterin Annika Wittmann.
Flug LH 9921 aus Toulouse landete heute auf der südlichen Start- und Landebahn und wurde mit einem Wasserbogen der Feuerwehr begrüßt.
Die Fertigung der Lufthansa A350-900 hat Airbus in einem sehenswerten Video zusammengestellt. Er ist unter folgendem link abrufbar:  http://www.a350xwb.com/delivery/lufthansa/
Quelle: Lufthansa

DLR: Wirbelschleppen leichter umfliegen

Neues Warn- und Ausweichsystems im Flugversuch erprobt 

Köln, 20. Dezember 2016: Wenn Flugzeuge fliegen, entstehen hinter ihnen von den Tragflügelspitzen ausgehende starke Wirbel, so genannte Wirbelschleppen. Diese können sicherheitsrelevante Auswirkungen auf den nachfolgenden Flugverkehr haben. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nun in Flugversuchen die Weiterentwicklung eines Wirbelschleppenausweichsystems erprobt. Das System kann die potentiell gefährlichen Wirbelschleppen allein aus Wetterinformationen und den Navigationsdaten des vorausfliegenden Flugzeugs vorhersagen, mögliche Konflikte ermitteln und dazu Ausweichmanöver vorschlagen.

Darstellung unsichtbarer Wirbel auf dem Display:

Bei insgesamt fünf Versuchsflügen im November und Dezember 2016 war das DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) für den Praxistest des neuen Ausweichsystems in der Luft. “Zunächst haben wir mit Hilfe des gleichzeitig fliegenden DLR-Versuchsflugzeugs Falcon erprobt, wie präzise die vorgeschlagenen Ausweichmanöver dessen Wirbelschleppen umgehen”, erklärt der Projektleiter Tobias Bauer vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik. “Dafür haben wir von der Falcon genaue Informationen über Position, Geschwindigkeit sowie meteorologische Parameter empfangen, aus denen der Computer berechnet, wie sich die Wirbelschleppen im Luftraum bewegen.” Als Schnittstelle zum Piloten dient ein Display, das die Position der Wirbelschleppe anzeigt und eine alternative Flugbahn mit möglichst geringer Bahnabweichung vorschlägt.

Testfall Linienflug: 

Eine Software zur Wirbelprognose, entwickelt am DLR-Institut für Physik der Atmosphäre, berechnet unter Berücksichtigung des Winds, der Temperaturverteilung und der Turbulenz, wie sich die Wirbelschleppen hinter einem Flugzeug verhalten. Je weniger lokale Wetterdaten dafür bereitstehen, desto schwieriger wird die Berechnung. “Bei vier von fünf Versuchsflügen haben wir direkt die Wirbelschleppen von Flugzeugen im Linienverkehr angesteuert”, erzählt Bauer. “Diese senden heute erst einen Teil der benötigten Daten an umgebende Flugzeuge, so dass wir weitreichende Annahmen für die Vorhersage der Wirbelschleppen treffen mussten.” Die gesammelten Daten aus dem operationellen Linienverkehr bilden daher eine wertvolle Grundlage, um das System weiter zu präzisieren, nach dem die Tests mit der Falcon bereits gezeigt haben, dass der gewählte Ansatz prinzipiell gute Wirbelprognosen liefert und das Situationsbewusstsein der Piloten schärft.

Exakte Koordination: 

“Die Testflüge erforderten eine exakte Koordination mit dem jeweils vorausfliegenden Flugzeug”, sagt DLR-Testpilot Jens Heider von der DLR-Forschungsflugabteilung. “Mit der Falcon war das eingespielt, aber bei den kurzfristig ausgewählten Linienflugzeugen waren wir auf die Kooperation mit den Piloten verschiedenster Fluggesellschaften sowie den Fluglotsen angewiesen, die sehr gut funktionierte.” Geflogen wurden die Ausweichmanöver im Luftraum über Nordostdeutschland. Die Forschungsflugzeuge starteten und landeten am DLR-Standort Braunschweig.

Aufrollen an den Flügelspitzen: 

Wirbelschleppen, die auch Wirbelzöpfe oder Randwirbel genannt werden, sind gegenläufig drehende Luftwirbel hinter fliegenden Flugzeugen. Ihre Intensität ist von Größe und Gewicht eines Flugzeugs abhängig. Besonders kräftig fallen daher die Wirbelschleppen der Großflugzeuge wie etwa des Airbus A380 oder der Boeing 747 aus. Hinter diesen Giganten der Lüfte müssen kleinere Maschinen einen erweiterten Sicherheitsabstand von bis zu fünfzehn Kilometern einhalten. Die Lebensdauer von Wirbelschleppen wird von Windverhältnissen, Turbulenz und Temperaturschichtung in der Atmosphäre beeinflusst. In der Regel sinken die Wirbel langsam ab, bevor sie sich auflösen. Wirbelschleppen rühren von der Aerodynamik der Tragflächenspitzen her. Dort treffen der Unterdruck der Tragflächenoberseite und der Überdruck der Tragflächenunterseite zusammen, was zu einem Aufrollen der Wirbel führt.

Bordgestütztes Warn- und Ausweichsystem für Wirbelschleppen: 

In verschiedenen Projekten, aktuell dem DLR Projekt Land-Based and Onboard Wake Systems (L-bows), beschäftigen sich DLR-Wissenschaftler seit 2012 mit den Basisfunktionalitäten des DLR-Warn- und Ausweichsystems für Wirbelschleppen, genannt WEAA (Wake Encounter Avoidance & Advisory System). Unter der Leitung des DLR-Instituts für Flugsystemtechnik wird schrittweise eine Technologie entwickelt, die Wirbelschleppen entlang der Flugbahn vorhersagt, in ihrer Wirkung einschätzt, passende Ausweichmanöver vorschlägt und diese bei Bedarf automatisch durchführt. Das DLR-Institut für Physik der Atmosphäre hat die Software zur Zusammenführung der Wetterdaten aus verschiedenen Quellen und zur Wirbelschleppenvorhersage beigesteuert; ein Teil der Arbeiten wurde im Auftrag von Airbus durchgeführt. In einem Anschlussprojekt soll die Praxistauglichkeit der einzelnen Module vorangetrieben und die Technologieerprobung unter Einsatzbedingungen weiter abgerundet werden.

Neues Warn- und Ausweichsystems im Flugversuch erprobt

DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA: Die Wirbelschleppen-Testflüge erforderten eine exakte Koordination mit dem jeweils vorausfliegenden Flugzeug Foto: DLR

Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation, Redaktion Luftfahrt


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MUC: Mehr Transparenz bei der Online-Fluglärmüberwachung 

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

„FLUMO Plus“ ermöglicht nun auch Abfrage von mobilen Messdaten

München, 19. Dezember 2016: Mehr Information beim Thema Fluglärm: Die Flughafen München GmbH (FMG) erweitert ihre seit Mai 2014 bestehende Informationsplattform „Fluglärmüberwachung online“, mit deren Hilfe sich Bürger über die aktuelle Lärmsituation in der Flughafenregion informieren können. Über folgenden Link sind bei „FLUMO Plus“ neben aktuellen Messwerten der insgesamt 16 stationären Fluglärm-Messstellen im Flughafenumland nunmehr auch Daten über die drei mobilen Messfahrzeuge während ihrer Einsätze abrufbar: https://travis-web01.munich-airport.de/data/travis.php

Die Internetseite zeigt auf einer Karte die stationären und die sich im Einsatz befindenden mobilen Fluglärm-Messstellen sowie deren Messwerte. Neben dem Verlauf der einzelnen Flüge wird der an den Messstellen ermittelte Lärm angezeigt. Die für interessierte Bürger aufbereiteten Daten können rückwirkend für die letzten zwei Monate für jeden beliebigen Zeitpunkt abgerufen werden. Diese innovative und äußerst realitätsnahe Darstellung der Lärmsituation ist in Deutschland in dieser Form bislang einzigartig.

Neben den aktuellen Messwerten stellt die FMG in dem Internetangebot zudem Informationen zu den Lärmmessungen mit den mobilen Anlagen der vergangenen Jahre zur Verfügung. Für jede Messung lassen sich die verschiedenen akustischen Messwerte zusammen mit den relevanten Verkehrsdaten für die zurückliegenden Jahre abrufen. Bei den mobilen Messungen können die Daten bis zum Jahr 2013 zurückverfolgt werden. Dabei werden die von den Starts und Landungen ausgehenden Einzel- und Dauerschallpegel sowohl tabellarisch als auch graphisch dargestellt. Gleichzeitig werden Informationen zur Anzahl der Flugbewegungen, zur jeweiligen Flugbetriebsrichtung sowie zu den Flugzeugtypen präsentiert. Die Flughafen München GmbH hat die erweiterte Fluglärmüberwachung in der heutigen Sitzung der Fluglärmkommission den Vertretern der Umlandgemeinden vorgestellt. Der Vorsitzende der Fluglärmkommission, Herbert Knur: „Dadurch, dass jeder Bürger jetzt zusätzlich zum bestehenden Angebot auf die Daten der mobilen Messstellen zurückgreifen kann, sorgt der Münchner Flughafen beim Thema Fluglärm für noch gezieltere Information und Transparenz.“

Quelle: Flughafen München

Countdown für die Lufthansa A350XWB-900

25 Prozent weniger Emissionen und wesentlich leiser

Frankfurt, Dezember 2016: Der Countdown zur Auslieferung des neuesten und modernsten Langstreckenflugzeugs der Lufthansa Flotte beginnt. Am 19. Dezember 2016 erhält Lufthansa die erste AirbusA350-900, zwei Tage später, am 21. Dezember, wird der Airbus von Toulouse nach München überführt.  Hier ist die Ankunft für den Nachmittag geplant. Anschließend ist die A350-900 an verschiedenen deutschen Flughäfen zu Gast: Vor und nach den Feiertagen führen Lufthansa-Piloten das Flugtraining mit Starts und Landungen durch.

Bevor die A350-900 am 10. Februar 2017 den regulären Liniendienst von München nach Delhi aufnimmt, heißt es einen Tag zuvor: „Ready for take off“. Die A350-900 startet am 9. Februar zum ersten Mal mit Passagieren an Bord. Der A350-Flug von München nach Hamburg und zurück gibt die einmalige Gelegenheit, Erster an Bord des modernsten Langstreckenflugzeugs der Welt zu sein. Abflug in München ist um 10:30 Uhr, die Landung in der Hansestadt ist um 12:00 Uhr geplant. Die Passagiere werden gegen 17:00 Uhr wieder nach München zurückkehren. Der Ticketpreis von 179 Euro beinhaltet den Hin-und Rückflug einschließlich Steuern und Gebühren, ein Frühstück inklusive Sektempfang vor dem Abflug in München, sowie ein Gate-Event in Hamburg und vieles mehr. Die Besonderheit: Wer zuerst bucht, hat zum gleichen Preis gute Chancen, in der Business- oder Premium-Economy Class zu reisen. Buchung unter LH.com/A350.

Lufthansa Airbus A350-900

Am 19. Dezember 2016 erhält Lufthansa die erste Airbus A350-900

Lufthansa stationiert am Drehkreuz  München zehn Flugzeuge vom Typ A350-900, insgesamt sind 25 Flugzeuge bestellt. Über den Einsatzort der restlichen 15 Flugzeuge wird noch entschieden. Das weltweit modernste Langstreckenflugzeug ist eine Investition in die Zukunft: Es erzeugt 25 Prozent weniger Emissionen und ist beim Start wesentlich leiser als vergleichbare Flugzeugtypen.

Quelle: Lufthansa


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Flughafen Köln/Bonn: Planfeststellungsantrag eingereicht

Größtmögliche Rechts-, Planungs-, und Investitionssicherheit angestrebt

Köln, 16. Dezember 2016: Der Flughafen Köln/Bonn hat beim Verkehrsministerium des Landes  Nordrhein-Westfalen den Antrag auf Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens eingereicht. Die umfangreichen Unterlagen sind der Antragsbehörde in Düsseldorf zugegangen. Das Verfahren umfasst einige bereits realisierte und einige zukünftige Baumaßnahmen. Ziel des Planfeststellungsverfahrens ist es, größtmögliche Rechts-, Planungs, und Investitionssicherheit herzustellen.

In den vergangenen Monaten hatte der Flughafen die erforderlichen Antragsunterlagen zusammengestellt. Dazu zählen umwelttechnische Gutachten wie etwa ein Schadstoff-, Lärm-, Licht- sowie ein Artenschutz-Gutachten. Die Gutachten wurden in einer Umweltverträglichkeitsstudie zusammengeführt. Im ersten Schritt wird das Verkehrsministerium nun die Antragsunterlagen sichten und im Anschluss an die Bezirksregierung Düsseldorf weiterleiten, die als Anhörungsbehörde die Auslegung der Antragsunterlagen in den Gemeinden veranlassen wird.

Anfang dieses Jahres wurden in drei Bürgerversammlungen die Anwohner im Wege der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung über das Planfeststellungsverfahrens und den Antragsgegenstand  informiert.

Planfeststellungsverfahren

Gegenstand des Verfahrens sind:

  • eine Verbindung zwischen zwei Vorfeldern
  • Nutzungsmöglichkeiten bestehender Gebäude im Frachtbereich
  • der Abriss einer Gepäckhalle mit anschließender Nutzung als Parkfläche für Flugzeuge
  • der Neubau eines Hotels mit Konferenzzentrum
  • der Ersatzneubau des Parkhauses P1
  • eine Aufstockung auf dem Parkplatz P5
  • ein Anbau am Terminal 2
  • der Bau einer zweiten Halle für Allgemeine Luftfracht
  • eine neue Flughafenverwaltung

Auch soll ein Teilstück des Vorfeldes A wieder für das Abstellen von Flugzeugen verwendet werden können, dessen Nutzung vom Bundesverwaltungsgericht im Dezember 2014 bis zum Abschluss eines neuen luftrechtlichen Zulassungsverfahrens untersagt worden war. Die Teilfläche war 2007 behördlich zugelassen worden, ohne dass ein Planfeststellungsverfahren erforderlich war.

Der Flughafen Köln/Bonn berichtet fortlaufend über den aktuellen Stand des Verfahrens und informiert darüber außerdem auf seiner Website. Dort werden auch die Antragsunterlagen veröffentlicht, sobald diese nach erfolgter behördlicher Prüfung in den Gemeinden ausgelegt werden.

Quelle: Flughafen Köln/Bonn


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MTU Aero Engines gibt Ausblick bis zum Jahr 2025 

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Joint Venture mit der Lufthansa Technik zur Instandhaltung der Getriebefan-Programme

München / Rzeszów, 14. Dezember 2016: Die MTU Aero Engines AG hat auf ihrem  Analysten- und Investorentag ihren Ausblick bis zum Jahr 2025 detailliert. Mit dem Jahr 2017 will das Unternehmen die größte Investitionsphase seiner Geschichte bei anhaltend profitablem Wachstum abschließen.  2018 beginnt die Konsolidierungsphase, in der das bereinigte EBIT überproportional zum Umsatz steigen und der Gewinn nach Steuern analog zum bereinigten EBIT zunehmen soll. Nachdem die MTU während der Investitionsphase alle Möglichkeiten für anhaltendes organisches Wachstum genutzt hat, ermöglichen steigende Cashflows ab dem Jahr 2018, die Anteilseigner nachhaltig stärker am Unternehmenserfolg zu beteiligen.

2017 dürfte die zivile Instandhaltung mit einem Umsatzplus im niedrigen Zehner-Prozentbereich das am stärksten wachsende Segment sein. Im Seriengeschäft erwartet die MTU einen Umsatzanstieg im hohen einstelligen Prozentbereich. Der Ersatzteilumsatz dürfte um einen mittleren einstelligen Prozentbetrag zu-, das Militärgeschäft im mittleren einstelligen Prozentbereich abnehmen. „Summa summarum stellen wir auch zum Ende der Investitionsphase anhaltend profitables Wachstum in Aussicht. Damit dürften wir die Investitionsphase so abschließen, wie wir es vor einigen Jahren prognostiziert hatten“, resümierte Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG. Eine umfassende Jahresprognose wird die MTU voraussichtlich bei Vorlage der Geschäftszahlen 2016 am 23. Februar 2017 veröffentlichen.

Auch ab 2018 bleibt die Tätigkeit als unabhängiger Dienstleister in der zivilen Instandhaltung wichtig für die MTU. Zunehmend an Bedeutung gewinnt die enge Zusammenarbeit mit den OEMs und mit Fluggesellschaften. „Wir haben starke Partnerschaften, die wir in Zukunft noch weiter ausbauen möchten, um die Industrialisierung der zivilen MRO voranzutreiben“, so Programm-Vorstand Michael Schreyögg. „Der nächste logische Schritt ist unser beabsichtigtes Joint Venture mit der Lufthansa Technik zur Instandhaltung der Getriebefan-Programme.“ Dabei nutzt die MTU die Erfahrungen, die sie beim erfolgreichen Aufbau von Joint Ventures und Best-Cost-Standorten wie der MTU Maintenance Zhuhai oder der MTU Aero Engines Polska gesammelt hat. Im Ersatzteilgeschäft dürften ab 2018 neben dem Airbus A320-Antrieb V2500 zunehmend neuere Programme für das Umsatzplus sorgen. Dazu zählen das GP7000 für die A380, das GEnx, das in der Boeing 787 und 747-8 zum Einsatz kommt, sowie die  Getriebefan-Antriebe der PW1000G-Familie, insbesondere für die A320neound die Bombardier C Series.

Im Seriengeschäft tragen hohe Auftragsbestände und die gute Marktpositionierung der MTU zum Wachstum bei: Über sein breit gefächertes Portfolio mit Antrieben für Regionalflugzeuge ebenso wie für Kurz- und Mittelstreckenmaschinen und Langstreckenflugzeuge sichert sich das Unternehmen den Zugang zu den Wachstumsmärkten und erreicht gleichzeitig eine Risikostreuung. „Ein wesentlicher Wachstumstreiber ist auch unsere Best-Cost-Produktionsstrategie mit Standorten in den weltweit wettbewerbsfähigsten Regionen“, ergänzte Technik-Vorstand Dr. Rainer Martens. „In ihrem Rahmen setzen wir zunehmend auf Digitalisierung, um unsere Technologieführerschaft weiter auszubauen, unsere Effizienz zu steigern und damit unsere Marktposition zu stärken.“

Quelle: MTU


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Rolls-Royce: 7.000. Triebwerk in Dahlewitz montiert

Dahlewitz, 6. Dezember 2016: Rolls-Royce feiert die Auslieferung des 7000. in Dahlewitz montierten Triebwerks. Das Jubiläumstriebwerk, ein BR710, wird an Gulfstream Aerospace Corporation ausgeliefert und eine Gulfstream G550 antreiben.

Die Triebwerksproduktion am Standort Dahlewitz südlich von Berlin begann 1995, derzeit sind dort mehr als 2.300 Mitarbeiter beschäftigt. Das Werk ist heute ein wichtiger Produktions- und Entwicklungsstandort im globalen Rolls-Royce Konzern.

Neben der Produktion der BR710 Triebwerke werden hier eine Reihe von Antrieben für Geschäftsreiseflugzeuge, wie die Triebwerkstypen BR725 und Tay 611-8C, montiert sowie das V2500 für die Airbus A320Familie. Dahlewitz ist außerdem Standort des neuen Testzentrums für Leistungsgetriebe von Rolls-Royce.

Das 7.000ste Triebwerk ist Mitglied der zuverlässigen und bewährten BR700-Familie, die einige der schnellsten und größten Geschäftsreiseflugzeuge mit größter Reichweite antreibt. Mehr als 4.000 BR700-Antriebe wurden bis heute gebaut und die Flotte hat insgesamt über 20 Millionen Flugstunden erreicht.

Paul O’Neil, Rolls-Royce, EVP Assembly and Test, Civil Aerospace, sagte zu diesem Meilenstein: “Wir sind sehr stolz auf das, was hier durch die harte Arbeit und den Einsatz unserer Dahlewitzer Belegschaft in mehr als 20 Jahren erreicht wurde. Der Erfolg unterstreicht die bedeutende Rolle, die dem Standort … im Bereich der zivilen Luftfahrt zukommt.“

Rolls-Royce

Rolls-Royce feiert die Auslieferung des 7000. in Dahlewitz montierten Triebwerks

 

2017 fällt am Standort Dahlewitz außerdem der Startschuss zur Montage des für die A350XBW bestimmten Trent XWB, dem effizientesten zivilen Großtriebwerk der Welt, womit die XWB Hauptfertigungslinie in Derby, Großbritannien ergänzt wird.

Quelle: Rolls-Royce


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