Airbus erhält Bundespreis Ecodesign

Airbus erhält Bundespreis Ecodesign für Entwicklung bionischer Trennwand

Neues Design nach Vorbild aus der Natur spart 45 Prozent Gewicht

Hamburg, 30. November 2016: Für das Konzept einer bionischen Kabinentrennwand hat Airbus am Montagabend den Bundespreis Ecodesign in der Kategorie Konzept erhalten. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zeichnete Peter Sander und Bastian Schäfer aus dem Team für Zukunftstechnologien (Emerging Technologies & Concepts) aus. Durch die Konstruktion der Trennwand nach dem Vorbild aus der Natur lässt sich das Gewicht des Bauteils um rund 45 Prozent reduzieren. Dies verringert den Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß des Flugzeuges.
„Airbus zeigt mit der bionischen Trennwand in beispielhafter Weise auf, welche Möglichkeiten generative Fertigung bietet. Im Flugverkehr bedeutet die erreichte Gewichtsreduktion um 45 Prozent eine enorme Kraftstoffersparnis. Die astähnlichen Strukturen bieten einen Ausblick auf das formalästhetische Potential der topologischen Optimierung“, erklärte die Jury des Bundespreises Ecodesign.

ecodesign

„Bionisches Design und additive Fertigungsverfahren spielen eine Schlüsselrolle bei der Flugzeugentwicklung und –fertigung der Zukunft, wo sich fast alles um Gewichtsreduktion dreht. Ich gratuliere Peter Sander, Bastian Schäfer und dem gesamten Entwicklungsteam zu dieser Auszeichnung“, sagte Dr.-Ing. Klaus Richter, Leiter des Einkaufs, Airbus Group und Vorsitzender der Geschäftsführung Airbus in Deutschland.
Airbus hat die bionische Trennwand gemeinsam mit dem US-Softwarehersteller Autodesk entwickelt. Gefertigt wird das Bauteil aus Scalmalloy. Diese Legierung ist auf additive Fertigung, den so genannten 3D-Druck, optimiert.
Bundespreis ecodesign

Preisverleihung an das Team der Bionischen Trennwand durch UBA-Präsidentin Maria Kreutzberger

Der Flugzeughersteller arbeitet seit mehreren Jahren daran, additive Fertigungsverfahren (ALM) für die Flugzeugfertigung nutzbar zu machen. Weitere Beispiele hierfür sind neben der Kabinentrennwand auch Verbindungselemente, Bremsklappen oder Rohrleitungen. Im Jahr 2015 zählte das Unternehmen zu den drei Finalisten beim Zukunftspreis des Bundespräsidenten.
Quelle: Airbus Operations GmbH

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Düsseldorf Airport unterstützt Bündnis für Infrastruktur der NRW-Landesregierung

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Düsseldorf, 30. November 2016: Der Flughafen Düsseldorf unterstützt das „Bündnis für Infrastruktur“ der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Als eines der ersten Unternehmen hat NRWs größter Flughafen ein entsprechendes Memorandum unterzeichnet. Das „Bündnis für Infrastruktur“ ist eine Gemeinschaftsinitiative von Verkehrsminister Michael Groschek, Finanzminister Dr. Norbert Walter-Borjans und Wirtschaftsminister Garrelt Duin. Es verfolgt das Ziel, die Akzeptanz von Infrastrukturprojekten in der Öffentlichkeit zu fördern und somit deren Umsetzung zu beschleunigen.

Thomas Schnalke, Sprecher der Flughafengeschäftsführung, erklärt hierzu: „Die Zukunft Nordrhein-Westfalens, das immerhin mehr als ein Fünftel des deutschen Inlandsproduktes erwirtschaftet und als eigenständiges Land mit seiner Wirtschaftsleistung auf Platz fünf aller europäischen Staaten stünde, hängt maßgeblich von der Qualität und Modernität seiner Infrastruktur auf der Straße, der Schiene, dem Wasser und in der Luft ab. Wir müssen schnellstmöglich damit beginnen, die Zukunft unserer Heimat in effizienten Planungszeiträumen zu gestalten, damit NRW für die Wirtschaft und für die Menschen dauerhaft attraktiv bleibt. Dieses Generationenprojekt gilt es, mit Entschlossenheit und Überzeugung voranzutreiben. Das sind wir unseren Kindern schuldig. Das ‚Bündnis für Infrastruktur‘ kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Ich bin mir sicher, dass von dem Bündnis auch ein Zeichen des Aufbruchs ausgeht und hoffe, dass der vorgestellte Maßnahmenplan NRW als Infrastrukturstandort schnell nach vorne bringen wird.“

Quelle: Flughafen Düsseldorf


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Airbus A350-1000 absolviert erfolgreich seinen Erstflug

Flugerprobungsprogramm profitiert von der Erfahrung mit A350-900

Drei Testflugzeuge führen Erprobungsprogramm in weniger als einem Jahr durch

Entwicklung für die im zweiten Halbjahr 2017 geplante Indienststellung liegt im Plan.

25 NOVEMBER 2016

Das erste der drei A350-1000-Testflugzeuge – mit der Seriennummer MSN059 – ist nach einem erfolgreichen Erstflug von vier Stunden und 18 Minuten Dauer um 15.00 Uhr Ortszeit auf dem Flughafen Toulouse-Blagnac gelandet.

Zur Besatzung im Cockpit dieses Flugzeugs gehörten: Hugues van der Stichel, Experimental Test Pilot, Frank Chapman, Experimental Test Pilot und Gérard Maisonneuve, Testflugingenieur. Außerdem wurden sämtliche Testparameter an der Station für Flugtestinstrumentierung (Flight-Test-Instrumentation; FTI) hinter dem Cockpit überwacht von: Patrick du Ché, Head of Flight & Integration Tests, Emanuele Costanzo, Head of A350 Development Flight Tests, und Stéphane Vaux, Flugversuchsingenieur.

Die mit den neuen Rolls-Royce Trent XWB-97-Triebwerken ausgestattete A350-1000 führte einen Flug über Südwestfrankreich durch, bei dem die Besatzung das Verhalten in verschiedenen Geschwindigkeits- und Höhenbereichen analysierte. Dabei wurde der Airbus von einem Beobachtungsflugzeug begleitet, welches die verschiedenen Manöver verfolgte und filmte. Außerdem überwachten Experten am Boden über eine Telemetrieverbindung zahlreiche Messwerte in Echtzeit.

 „Wir haben heute die A350-1000 zum ersten Mal im Einsatz gesehen. Dieses modernste und effizienteste Passierflugzeug der Welt wird demnächst die erfolgreiche A350-Familie ergänzen. Meine Glückwünsche und mein Dank gehen an alle Teams, die dazu beigetragen haben, dass der heutige Flug stattfinden konnte“, sagte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus. „Wir freuen uns auch, dass viele Kunden heute zusammen mit uns diesen wichtigen Meilenstein hier an unserem Hauptsitz in Toulouse mitverfolgt haben.“

Dank der Erfahrung aus der 2014 durchgeführten A350-900-Flugerprobung wird das Programm der A350-1000 kürzer sein – unter einem Jahr für die drei Flugzeuge. Zu den Aufgaben von MSN059 gehört die Analyse der grundlegenden Flugeigenschaften (so genannte Flight Envelope) sowie die Feinabstimmung der Flugsteuerung und die Prüfung zahlreicher Systeme. Das zweite Testflugzeug MSN071 wird ein vergleichbares Programm absolvieren, auf dem Plan stehen ebenso Flüge zur Validierung von Leistungsdaten (so genannte Performance). Das dritte und letzte Testflugzeug MSN065 wird mit einer Kabine ausgestattet sein, um die entsprechenden Systeme wie zum Beispiel Klimaanlage zu erproben. Mit MSN065 werden außerdem erste Langstreckenflüge und die Streckenerprobung durchgeführt. Das gesamte Programm endet mit der Musterzulassung. Dann soll die Indienststellung im zweiten Halbjahr 2017 bei Qatar Airways folgen – mit 37 bestellten Flugzeugen zurzeit der größte A350-1000-Kunde.

A350-1000 first flight crew

Zusammen mit der A330neo ist die A350-1000 das neueste Mitglied der marktführenden Widebody-Familie von Airbus. Sie bietet eine einmalige Betriebseffizienz, einen niedrigen Geräuschpegel und echte Langstreckenkapazität. Neben einem längeren Rumpf, der 40 Sitzplätze mehr bietet als die A350-900, zeichnet sich die A350-1000 auch durch eine  geänderte Tragflächenhinterkante, ein neues Hauptfahrwerk mit sechs Rädern und leistungsfähigere Rolls-Royce Trent XWB-97-Triebwerke aus. Die A350-1000 bietet die volle Treibstoffeffizienz sowie den ‘Airspace’-Kabinenkomfort der A350-900 – jedoch mit zusätzlicher Kapazität, welche perfekt auf die verkehrsreichsten Langstreckenrouten der Airlines zugeschnitten ist. Bis heute liegen insgesamt 195 A350-1000-Bestellungen von 11 Kunden aus fünf Kontinenten vor.

Quelle: Airbus


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Hamburg Airport stellt Dieselflotte auf synthetischen Kraftstoff um

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Weltpremiere für C.A.R.E. Diesel an internationalem Flughafen

Hamburg, 21. November 2016: Als weltweit erster internationaler Flughafen verwendet Hamburg Airport für seine dieselbetriebenen Fahrzeuge ab sofort synthetischen Dieselkraftstoff aus Rest- und Abfallstoffen. Dazu wurden die Dieseltanks der Betriebstankstelle komplett umgestellt. Neben zahlreichen technischen Vorteilen bietet der sogenannte C.A.R.E. Diesel vor allem deutliche Verbesserungen für den Umwelt- und Arbeitsschutz. C.A.R.E. steht dabei für CO2-Reduction, Arctic Grade, Renewable und Emission Reduction (CO2-Verringerung, Niedertemperaturbeständigkeit, erneuerbar und Emissionsminderung).

„Mit dem Einsatz des innovativen und umweltfreundlichen Diesel-Kraftstoffs haben wir unserem Mobilitätskonzept 2020 einen wichtigen Baustein hinzugefügt“, sagte Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hamburg Airport, bei der Vorstellung des neuen Kraftstoffs. „Wir lassen nicht locker, um zu beweisen, dass Flughafen und Nachhaltigkeit keine Gegensätze sein müssen.“ Geplant ist deshalb auch weiterhin, dass bis zum Jahr 2020 mehr als die Hälfte der Boden-Fahrzeuge und 100 Prozent der PKW-Flotte mit alternativen Energien angetrieben werden.

Bei Großfahrzeugen wie Flugzeugschleppern oder Feuerwehrfahrzeugen gibt es nach heutigem Stand allerdings keine für Hamburg Airport praktikable Möglichkeit, alternative Antriebe einzusetzen. „Hier stellt der innovative Dieselkraftstoff, der überwiegend aus Rest- und Abfallstoffen hergestellt wird, einen guten Kompromiss dar“, so Michael Eggenschwiler. „Ein 1000-PS-Antrieb und eine 500-PS-Pumpe wie bei unserem riesigen Z8-Löschfahrzeug – so etwas ist derzeit nicht anders als mit Dieselantrieb zu schaffen.“ Der synthetische Diesel ist jedoch eine gute Lösung, um deutlich weniger Ruß, Stickoxide, Feinstaub, Kohlenstoffdioxid und Kohlenwasserstoffe zu erzeugen. C.A.R.E. Diesel erfüllt zudem alle Anforderungen der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung der Bundesregierung.
„Vier Monate lang haben wir den synthetischen Diesel-Kraftstoff aus Rest- und Abfallstoffen getestet“, so Projektleiter Jan Eike Hardegen aus dem Zentralbereich Umwelt am Hamburg Airport. „Das Ergebnis: Alle Beteiligten waren von der Qualität begeistert. Unsere Bodenverkehrsdienste GroundSTARS stellten deutlich weniger Ruß und Geruch bei einem leicht verringerten Verbrauch fest, die Flugzeugreinigung CATS bemerkte zusätzlich ein extrem gutes Startverhalten. Unsere flughafeneigene Reparatur- und Servicewerkstatt SAEMS konnte wegen geringerer Ölverdünnung und weniger Ruß bei den Fahrzeugen auf Sonder-Serviceintervalle verzichten.“ Zudem hat die Flughafentechnik RMH festgestellt, dass auch Fahrzeuge oder Notstrom-Aggregate, die lange stehen, den Kraftstoff hervorragend vertragen

Quelle: Flughafen Hamburg


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Nachhaltigkeits-Zertifizierung für Unternehmen

Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Nachhaltigkeits-Zertifizierung ’IASA Certified Sustainability®’ nun für alle Branchen

Seit Anfang 2015 können sich Unternehmen aus der Luftfahrtbranche nach dem einzigartigen System ’Sustainability. Now.®’ als nachhaltiges Unternehmen auszeichnen lassen und das Gütesiegel ’IASA Certified Sustainability®’ erwerben.

Zitat aus der Systembeschreibung: “… Mit dem in enger Anlehnung an den internationalen Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung (ISO 26000:2010 ‚Guidance on Social Responsibility‘) entwickelten Gütesiegel zeigen Sie Kunden und Geschäftspartnern, dass Nachhaltigkeit für Ihr Unternehmen keine leere Formel ist. Sie profitieren Sie von den Empfehlungen eines umfassen­ den Prüfberichts und erschließen sich neue Möglichkeiten für ökologisch, ökonomisch und sozial bzw. gesellschaftlich konzentriertes Handeln …”

Nachdem das Zertifizierungssystem nun bereits erfolgreich im Bereich der Luftfahrt eingesetzt wurde, entstand der Gedanke auch andere Branchen an den erstaunlichen Möglichkeiten eines gelebten Nachhaltigkeitsmanagements teilhaben zu lassen.

Branchenneutral

Das erprobte System ’Sustainability. Now.®’ gibt es nun auch für alle anderen Branchen außerhalb der Luftfahrt und ist sehr gut geeignet, Organisationen und Unternehmen jeglicher Art auf den enkeltauglichen Weg der Nachhaltigkeit zu führen und zu begleiten.

Ein IASA-Mitglied hat auf die Frage des Geschäftsführers eines IT-Unternehmens, wie denn ein System, das für die Luftfahrt entwickelt wurde bei ihm funktionieren könne, sehr treffend geantwortet: “Was für die strengen Standards in der Luftfahrt entwickelt wurde, ist auch sehr gut für alle anderen Branchen einsetzbar”

Die branchenneutrale Variante von ’Sustainability. Now.®’ kann ab sofort beauftragt und wie bei Luftfahrtunternehmen das Gütesiegel ’IASA Certified Sustainability®’ erworben werden.

Mehr Informationen sind hier zu finden: https://www.iasaev.org/de/zertifizierung/ 

Eine Kontaktanfrage kann hier gestellt werden: https://www.iasaev.org/de/kontakt-service-consult/

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Das modernste Langstreckenflugzeug: A350-900

München, 18. November 2016

Welcome Airbus A350-900

  • Ab 19. Dezember in der Münchner Lufthansa-Flotte
  • Erster Linienflug von München nach Delhi am 10. Februar 2017
  • Weltweit modernstes und umweltfreundlichstes Langstreckenflugzeug

Die Lufthansa Group wird am 19. Dezember 2016 ihre erste A350-900 erhalten. Das weltweit modernste Langstreckenflugzeug wird am Lufthansa Drehkreuz München stationiert und nach einem vollständigen Einbau der Kabine den regulären Linienbetrieb von München nach Delhi am 10. Februar 2017 aufnehmen. Tickets sind ab sofort buchbar. „Wir freuen uns, kurz vor Weihnachten die A350-900 willkommen zu heißen. Bereits im Februar können unsere Gäste auf ihren Flügen nach Delhi noch mehr Reisekomfort genießen. So haben wir erstmals wesentliche Bestandteile der Kabineneinrichtung weiterentwickelt. Dazu gehören unter anderem ein neu gestalteter Self-Service-Bereich in der Business Class, neue Sitze mit ergonomisch geformter Sitzpolsterung in der Economy Class, größere Bildschirme in allen Klassen und ein verbessertes Breitband-Internetangebot“, sagt Thomas Winkelmann, CEO Hub München.

Nach der Übernahme des Flugzeugs durch die Lufthansa Group am 19. Dezember, dem sogenannten „Transfer of Title“, wird die A350-900 noch in der Woche vor Weihnachten nach München überführt. Von Lufthansa Technik München wird unter anderem die Premium Economy Class eingebaut, so dass der neue Airbus Anfang Februar der Öffentlichkeit vorgestellt werden kann.

a350-900

Lufthansa stationiert die ersten zehn Flugzeuge vom Typ Airbus A350-900 ab Februar 2017 in München. Erste Destinationen sind Delhi und Boston. Das Flugzeug wird 293 Passagieren Platz bieten: 48 Gästen in der Business Class, 21 in der Premium Economy und 224 in der Economy Class. Die A350-900 ist das weltweit modernste und umweltfreundlichste Langstreckenflugzeug. Es verbraucht 25 Prozent weniger Kerosin und erzeugt 25 Prozent weniger Emissionen. Der Lärmteppich der A350-900 ist bis zu 50 Prozent kleiner als bei vergleichbaren Flugzeugtypen.

Quelle: Deutsche Lufthansa AG


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