Klimaschutzreport

BDL: Deutsche Airlines verbrauchten 2015 nur noch 3,63 Liter pro Passagier und 100 km

Berlin, 17. August 2016: Die deutsche Luftfahrt arbeitet seit langem intensiv und erfolgreich daran, den spezifischen Energiebedarf ihrer Flugzeuge zu senken. So konnte im Jahr 2015 eine weitere Verminderung von Verbräuchen und Emissionen erreicht werden. Mit durchschnittlich 3,63 Litern Kerosin pro 100 Personenkilometer erzielten die deutschen Carrier dabei eine neue Bestmarke.

Der jährliche Klimaschutzreport des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) spiegelt zudem die aktuellen Kennzahlen zur Verbesserung von Energieeffizienz und Klimaschutz. Demnach konnte die Energieeffizienz der BDL-Gesellschaften seit 1990 im Bereich Passage um insgesamt 42% verbessert werden. Im gleichen Zeitraum sanken die absoluten CO2-Emissionen im innerdeutschen Luftverkehr um immerhin 7%.

Der Anteil des innerdeutschen Luftverkehrs am Gesamtvolumen der deutschen CO2-Emissionen betrug in 2014 laut BDL lediglich 0,28% (!). Der Anteil des globalen Luftverkehrs an den weltweiten CO2-Emmisionen wird für 2013 mit 2,48% ausgewiesen.

Trotz dieser vielleicht gering erscheinenden Prozentsätze und der derzeit vergleichsweise günstigen Ölpreise setzen die deutschen Airlines ihre Bemühungen um eine weitere Senkung von Verbräuchen und Emissionen uneingeschränkt fort. Diesem Ziel dient auch das bislang größte Flottenerneuerungsprogramm in der Geschichte des deutschen Luftverkehrs.

BDL Klimaschutzreport

Hier der Link zum aktuellen Klimaschutzreport des BDL: https://www.bdl.aero/download/2280/bdl_klimaschutzreport_2016.pdf

Quelle: Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)