UBA misst neue Rekordwerte für Kohlendioxid

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

2015 erstmals mehr als 400 ppm CO2 in der Atmosphäre

Dessau, 22. April 2016:  Im Jahr 2015 lagen die Konzentrationen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) an den beiden Messstationen des Umweltbundesamtes (UBA) auf der Zugspitze und auf dem Schauinsland (Südschwarzwald) im Jahresdurchschnitt zum ersten Mal über 400 ppm (parts per million = Teile pro Million). Zum Vergleich: Die CO2-Konzentration aus vorindustrieller Zeit lag bei etwa 280 ppm. Derzeit steigt die Konzentration von CO2 jedes Jahr um weitere zwei ppm an. Dass dieser Anstieg abflachen wird, ist nicht erkennbar. Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Die Daten zeigen erneut, wie dringend wir das Klimaschutzübereinkommen von Paris umsetzen müssen. Wenn wir nicht schnell damit anfangen, Emissionen zu reduzieren und mittelfristig auf null zu setzen, werden wir wohl schon in zehn Jahren 420 ppm CO2 messen können, in 50 Jahren landen wir gar bei 500 ppm.“

Quelle: UBA

Neue Auszeichnung für den Allgäu Airport

Verleihung des Nachhaltigkeits-Gütesiegels IASA-Certified-Sustainability an den Geschäftsführer des Allgäu Airport Memmingen, Ralf Schmid

Nachhaltigkeit als Unternehmensziel

IASA Certified Sustainability®: Neue Auszeichnung für den Allgäu Airport

Friedrichshafen, den 20. April 2016

Als internationaler Branchentreff bildete die AERO den Rahmen für die offizielle Übergabe der neuen IASA-Nachhaltigkeitsauszeichnung an den Allgäu Airport. In einem aufwändigen Audit-Verfahren hatte sich das Unternehmen zuvor  als erster Verkehrsflughäfen für das neue Siegel ‘IASA Certified Sustainability®’ qualifiziert.

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Ziel einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmensführung ist die Balance ökologischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Erfordernisse. Die von der International Association for Sustainable Aviation (IASA) e.V. verliehene Auszeichnung bestätigt auf der Basis einer umfassenden, von neutralen Auditoren durchgeführten Prüfung das erfolgreiche Bemühen um mehr Nachhaltigkeit. Die IASA würdigt damit die Anstrengungen des Flughafens Memmingen um den Schutz der Umwelt, eine gute Nachbarschaft mit den Anrainern und den wirtschaftlichen Nutzen für die Region.

“Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur die Brücke in eine gute Zukunft des Luftverkehrs, sondern auch in eine gute Zukunft unseres Flughafens”, so Ralf Schmid, Geschäftsführer des Allgäu Airport in seinen Dankworten bei der Übergabe der Urkunde. “Wir freuen uns”, so Schmid weiter, “über diese Auszeichnung und sehen darin einen Ansporn, das Unternehmensziel Nachhaltigkeit entschlossen weiter zu verfolgen.”

IASA Certified Sustainability - Nachhaltige Luftfahrt

v.r.n.l.: Ralf Schmid, CEO Allgäu-Airport freut sich über die Verleihung der IASA-Urkunde zur erfolgreichen Zertifizierung durch IASA-Präsident Rudolf (Rolf) Dörpinghaus

Mit dem neuen Gütesiegel hat die IASA eine Bewertungsgrundlage geschaffen, um Nachhaltigkeit messbar zu machen. Das  IASA-Gütesiegel orientiert sich an der internationalen Leitlinie ISO 26000 ‘Guidance on Social Resposibility’ und allgemein gültigen Grundsätzen der Nachhaltigkeit. Zertifizierte Unternehmen und Organisationen erhalten einen umfassenden Prüfbericht verbunden mit Empfehlungen für künftige Maßnahmen.

IASA-Siegel“Die besondere Bedeutung des Gütersiegels liegt in der Freiwilligkeit. Nicht gesetzlicher Zwang, sondern die Bereitschaft, sich freiwillig einer Nachhaltigkeits-Prüfung zu unterziehen, bestimmt den besonderen Wert dieser Auszeichnung,” so IASA-Vorstand Rudolf (Rolf) Dörpinghaus.  “Wir sind davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit gerade auch Regionalflughäfen neue Perspektiven im Luftverkehr eröffnet,” so Dörpinghaus weiter.

Das Gütesiegel IASA Certified Sustainability® wird jeweils für die Dauer von drei Jahren vergeben und muss danach wieder erneuert werden.

 

Hintergrund

Als Nachhaltigkeit (engl. sustainability) gilt das Streben um das Gleichgewicht zwischen den grundlegenden Erfordernissen von Ökologie, Ökonomie und sozialer Verantwortung.

Nachhaltigkeit gehört heute zu den Leitlinien jeder zeitgemäßen Unternehmensführung. Auch im Wettbewerb gewinnt Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung. Auch wenn der Begriff  in aller Munde ist, eine nachhaltige Unternehmensführung stellt hohe ethische und betriebliche Anforderungen an Firmen und Organisationen.

Das neue Gütesiegel IASA Certified Sustainability® wurde entwickelt, um Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit bewertbar und besser greifbar zu machen. Das Gütesiegel ist damit ein hilfreiches Instrument, die Nachhaltigkeit von Unternehmen und Organisationen ganzheitlich zu erfassen bzw. zu verbessern.

Entwickelt wurde das IASA-Gütesiegel in Anlehnung an den internationalen Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung (ISO 26000:2010 ‘Guidance on Social Resposibility’) und die allgemein gültigen Regeln der Nachhaltigkeit.

Mit der Erteilung des Gütersiegels wird der erreichte Grad der Nachhaltigkeit eines Unternehmens oder einer Organisation bestimmt. Diese Bewertung dient zugleich als Leitfaden zur weiteren Verbesserung der Nachhaltigkeitsqualität im Unternehmen. Das Gütesiegel dient damit nicht nur nach außen als Bestätigung des erreichten Nachhaltigkeitsstandards, sondern zugleich auch nach innen als Leitlinie für künftige unternehmerische Entscheidungen.

Die International Association for Sustainable Aviation (IASA) e. V. wurde Ende 2013 als gemeinnütziger Verein zur Förderung der Nachhaltigkeit in der Luftfahrt gegründet. Ziele der Verbandsarbeit sind

  • die Verminderung der vom Luftverkehr ausgehenden Umweltbelastungen (Lärm, Luftschadstoffe, Emissionen) durch Innovation sowie
  • die Verbesserung des wirtschaftlichen Nutzens und
  • die Förderung des gesellschaftlichen Akzeptanz der Luftfahrt.

Als Mitglieder zugelassen sind Firmen, Organisationen und Einzelpersonen. Sitz der IASA ist Bonn. Weitere Informationen siehe www.iasaev.org

 

Pressekontakte:

Marina Siladji                                                                  Stefan Stremel

Allgäu Airport                                                                  Pressebüro Stremel

08331-984200-106                                                          0821-4861412

marina.siladji@allgaeu-airport.de                         info@pressebuerostremel.de

 

 

Rudolf (Rolf) Dörpinghaus, Michael Wühle

International Association for Sustainable Aviation (IASA) e. V.

vorstand@iasaev.org

www.iasaev.org

 

Verleihung IASA-Gütesiegel an den Allgäu Airport

Pressetermin

logo

Bonn, Haus der Luftfahrt, 16.04.2016

In einem aufwändigen Audit-Verfahren hat sich der Allgäu Airport für das Nachhaltigkeits-Siegel

„IASA Certified Sustainability®

IASA Certiefied Sustainability

der International Association for Sustainable Aviation e.V. (IASA) qualifiziert. Zur offiziellen Übergabe der Urkunde sind alle Interessierte herzlich eingeladen:

Mittwoch, 20. April 2016, 11:30 – 12:30

AERO 2016, Friedrichshafen

Messestand der IASA

Halle A5, Stand 129

Ralf Schmid, Geschäftsführer des Allgäu Airport, sowie die IASA-Vorstände Rudolf (Rolf) Dörpinghaus und Michael Wühle sind zur Verleihung der Urkunde anwesend und beantworten in einem anschließenden Pressegespräch gerne ihre Fragen.

Rudolf (Rolf) Dörpinghaus, Michael Wühle
International Association for Sustainable Aviation (IASA) e. V.
vorstand@iasaev.org
www.iasaev.org

Klimaneutraler Gebäudebestand in Deutschland bis 2050 möglich

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Umfassende Gebäudesanierung und mehr erneuerbare Energien führen zum Ziel

Dessau, 14. April 2016: Das Umweltbundesamt (UBA) empfiehlt, schnell mit einer nachhaltigen Sanierung des Gebäudebestands in Deutschland zu beginnen. Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Je früher wir anfangen, unsere Häuser energetisch zu sanieren und mit erneuerbaren Energien zu versorgen, desto günstiger wird es – für uns und für das Klima.“ Bis 2050 soll der Gebäudebestand Deutschlands nahezu klimaneutral werden. Dieses Ziel hat sich die Bundesregierung im Rahmen der Energiewende gesetzt. Eine aktuelle Studie des UBA zeigt nun, wie das gehen kann.

Zwei Wege führen zu diesem Ziel: Sowohl eine

  • umfassende Gebäudesanierung als auch eine
  • verstärkte Versorgung der Gebäude durch erneuerbare Energien.

Beide Maßnahmen in Kombination können den Primärenergieverbrauch des Gebäudebestands auf 80 Prozent des heutigen Zustands senken. Die Jahresgesamtkosten sind für beide Varianten in etwa gleich, wie das UBA anhand von Modellberechnungen ermittelte.

Konkret untersuchte das UBA drei sogenannte Zielbilder, die den Gebäudebestand 2050 beschreiben. Sie unterscheiden sich jeweils im Sanierungsgrad sowie darin, wie viel Endenergie die Gebäude nach der Sanierung noch verbrauchen und wie hoch der Anteil an erneuerbarer Energie dann sein muss, um als nahezu klimaneutral zu gelten. Maria Krautzberger: „Wir empfehlen, Gebäude möglichst umfassend zu sanieren. Denn je effizienter die Gebäude sind, desto mehr erneuerbare Energien werden für andere Anwendungen frei.“ Allein der Unterschied im Stromverbrauch der einzelnen Zielbilder entspricht der Stromerzeugung aller Windkraftanlagen 2014 in Deutschland.

Hinsichtlich der CO2-Emissionen der Gebäude sind die drei Transformationspfade fast deckungsgleich: Sie sinken zwischen 81 und 83 Prozent. Auch in den Jahresgesamtkosten unterscheiden sie sich nur gering. So fallen höhere Kosten entweder für Investitionen in die Gebäudesanierung oder für den Bezug erneuerbarer Energien an.

Die Studie „Klimaneutraler Gebäudebestand 2050“ wurde vom Öko-Institut im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt. Sie beschäftigt sich mit dem Gebäudebestand auf zwei Ebenen: Mit Einzelgebäuden und mit dem Bestand als Ganzes. Die Studie beschreibt den aktuellen Stand und die absehbare Entwicklung der Techniken, die für die Gebäudesanierung zur Verfügung stehen: Wärmedämmstoffe, Lüftung, Heiztechniken usw. Eine Vielzahl einzelner Gebäude vom unsanierten Haus bis zum Passivhaus wurde auf ihren Energieverbrauch und die entstehenden Kosten hin untersucht. Geprüft wurde auch, wie gut ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand zum zukünftigen Energiesystem passt.

Quelle: Umweltbundesamt

Hybrid-Antrieb für Flugzeuge

Airbus Group und Siemens vereinbaren langfristige Zusammenarbeit bei hybrid-elektrischen Antriebssystemen

München, 07. April 2016

  • Unternehmen treffen wichtige Entscheidung zur gemeinsamen Entwicklung
  • Entwicklungsteam mit rund 200 Mitarbeitern zusammengestellt
  • Ziel: Durchbruch auf dem Weg zum elektrischen Fliegen

Die Airbus Group (Börsenkürzel: AIR) und Siemens (Börsenkürzel: SIE) haben eine Kooperationsvereinbarung im Bereich hybrid-elektrischer Antriebe unterzeichnet. Damit haben die Vorstandsvorsitzenden der beiden Unternehmen, Tom Enders und Joe Kaeser, ein gemeinsames Großprojekt zur Elektrifizierung der Luftfahrt ins Leben gerufen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 die technische Machbarkeit verschiedener hybrid-elektrischer Antriebssysteme nachzuweisen. Beide Unternehmen werden wesentliche Beiträge zum Projekt leisten und haben bereits ein Team von rund 200 Mitarbeitern zusammengezogen, um Europas Innovationsführerschaft weiter auszubauen und die Entwicklung elektrisch angetriebener Luftfahrzeuge voranzutreiben.

“Der elektrische und hybrid-elektrische Flug sowie das Ziel eines emissionsfreien Luftverkehrs zählen zu den größten industriellen Herausforderungen unserer Zeit. Wir haben auf diesem Gebiet gemeinsam mit unseren staatlichen und industriellen Partnern in nur wenigen Jahren rasante Fortschritte erzielt. Vorläufiger Höhepunkt war die Ärmelkanalüberquerung unseres vollelektrisch angetriebenen Flugzeugs E-Fan im letzten Jahr. Großer Dank gilt insbesondere der Bayerischen Staatsregierung und Ministerin Ilse Aigner für ihre Unterstützung des Standorts Ottobrunn”, sagte Tom Enders, Vorstandsvorsitzender der Airbus Group. “Wir sind überzeugt, dass bis zum Jahr 2030 Verkehrsflugzeuge mit einer Kapazität von unter 100 Passagieren mit hybriden Antriebssystemen fliegen könnten, und wir sind entschlossen, diese Möglichkeiten gemeinsam mit Weltklassepartnern wie Siemens zu erforschen.”

“Mit dem Einstieg in die hochinnovative Flugzeugantriebstechnik schlagen wir ein neues Kapitel in der Elektromobilität auf. Die Zusammenarbeit mit der Airbus Group erschließt unserem Haus neue Perspektiven und wir öffnen uns noch stärker für disruptive Innovationen”, sagt Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. “Das Projekt wird ein wichtiges Vorhaben unter dem Dach der so genannten “Innovation AG’ sein. Wie bereits angekündigt, soll diese Einheit zusammen mit innovativen Partnern neue Trends erkennen, in diese investieren und zukunftsfähige Geschäfte entwickeln. Dabei können sich sowohl Gründer aus dem Mitarbeiterumfeld als Start-up bewerben als auch externe Start-ups und bereits etablierte Firmen.”

Siemens-Chef Joe Kaeser (links) und Airbus-CEO Tom Enders haben am 7.April in Ottobrunn bei München eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das Ziel: bis zum Jahr 2020 die technische Machbarkeit verschiedener hybrid-elektrischer Antriebssysteme nachzuweisen. Siemens CEO Joe Kaeser (left) and Airbus CEO Tom Enders have signed a cooperation agreement near Munich/Germany on April 7. The agreement lays out the goal of demonstrating the technical feasibility of different kinds of hybrid-electric propulsion systems by the year 2020.

Siemens-Chef Joe Kaeser (links) und Airbus-CEO Tom Enders haben am 7.April in Ottobrunn bei München eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das Ziel: bis zum Jahr 2020 die technische Machbarkeit verschiedener hybrid-elektrischer Antriebssysteme nachzuweisen.

Hybrid-elektrische Antriebe können den Treibstoffverbrauch von Flugzeugen deutlich senken und den Lärm reduzieren. Die europäischen Emissionsziele sehen bis 2050 eine Senkung des CO2-Ausstoßes um 75 Prozent vor, verglichen mit den Werten des Jahres 2000. Diese ambitionierten Vorgaben lassen sich mit herkömmlichen Technologien nicht erreichen.

Zusammen wollen die Airbus Group und Siemens Prototypen für verschiedene Antriebssysteme entwickeln; in Leistungsklassen von einigen 100 Kilowatt bis hin zu zehn und mehr Megawatt, also für Flugzeuge mit bis zu 100 Sitzen für lokale Flüge bis hin zur klassischen Kurz- und Mittelstrecke, für Hubschrauber oder unbemannte Flugzeuge.

Beide Unternehmen haben bereits 2011 gemeinsam mit dem österreichischen Unternehmen Diamond Aircraft ein erstes Flugzeug mit Hybridantrieb vorgestellt. Siemens hat seitdem einen Elektromotor für Flugzeuge entwickelt, der bei gleichem Gewicht fünfmal mehr Leistung liefert.

Die Airbus Group gewinnt seit 2014 mit dem E-Fan, einem vollelektrisch angetriebenen Zweisitzer für die Pilotenausbildung, Erfahrungen im Betrieb von Elektroflugzeugen. Dieser Erfolg wurde in Zusammenarbeit mit verschiedenen Industriepartnern und dank zuverlässiger Unterstützung durch die französische Regierung erzielt.

Mit dem geplanten E-Aircraft System House am Standort Ottobrunn/Taufkirchen werden der Airbus Group erweiterte Kapazitäten zur schnelleren Entwicklung von Komponenten und Systemtechnologien zur Verfügung stehen.

Siemens ist seinerseits entschlossen, hybrid-elektrische Antriebssysteme für Luftfahrzeuge als künftiges Geschäft aufzubauen. Die Partner haben in bestimmten Entwicklungsbereichen eine exklusive Zusammenarbeit vereinbart. Für kleine Flugzeuge mit weniger als 20 Sitzen werden beide Unternehmen parallel dazu die Zusammenarbeit mit ihren bisherigen Partnern fortsetzen.

Quelle: Siemens www.siemens.com

QATAR AIRWAYS VERPFLICHTET SICH EINER NACHHALTIGEN LUFTFAHRT

Die Fluggesellschaft unterzeichnet eine Vereinbarung zur Förderung von nachhaltigen Biokraftstoffen

01.04.2016

Qatar Airways verpflichtet sich, die Bemühungen der Flugzeugindustrie zu unterstützen, nachhaltige Treibstoffe zu verwenden. Als Mitglied der Sustainable Aviation Fuel User Group (SAFUG), einem weltweit führenden Umweltforschungsprogramm, bringt das Abkommen die nationale Fluggesellschaft von Katar mit den Branchenführern zusammen. Gemeinsam wollen sie die Entwicklung und Vermarktung von nachhaltigen Biokraftstoffen in der Luftfahrt fördern.

Als weltweit tätige Fluggesellschaft wird Qatar Airways mit dem Wissen und den Erfahrungen rund um nachhaltiges Fliegen einen wesentlichen Beitrag zu neuen Programmen leisten, die in der Luftfahrtindustrie entstehen. Mit diesen Programmen hat es sich die Luftfahrtindustrie zur Aufgabe gemacht, nachhaltige Biokraftstoffe zu entwickeln, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Akbar Al Baker, GCEO von Qatar Airways, sagt: «Die Luftfahrt wird einen wesentlichen Beitrag zur globalen Antwort auf den Klimawandel leisten, wobei Qatar Airways mit grossem Engagement an der Entwicklung von lokalen und internationalen Lösungen mitwirkt. Unsere Investitionen in effizientere Flugzeuge und eine optimierte Leistung unserer gesamten modernen Flotte zeigen unsere Vorreiterrolle beim ständigen Bestreben, Flugreisen mit geringerem CO2-Ausstoss anzubieten.»

«Qatar Airways ist Teil des Umweltkomitees der International Air Transport Association (IATA). Zusammen mit dem Abkommen mit der SAFUG vereint uns dies somit mit allen Partnern im Luftverkehr, die unsere Bestrebungen nach einer geringeren Umweltbelastung durch die Flugzeugindustrie teilen. Es wird einige Zeit und eine gemeinsame Vision brauchen, um die Entwicklung, Zertifizierung und kommerzielle Nutzung von nachhaltigen Treibstoffen voranzutreiben. Aber Qatar Airways wird diese Herausforderung annehmen und eine Veränderung bewirken.»

Das Programm zur Optimierung von Kraftstoffen von Qatar Airways ist ein Beispiel dafür, wie man das Ziel der Luftfahrtindustrie erreichen kann, die Treibstoffeffizienz bis 2020 jährlich um 1.5 Prozent zu verbessern und über diesen Zeitpunkt hinaus CO2-neutrales Wachstum zu garantieren. Diese Initiative beinhaltet die Erprobung und Anwendung neuer Methoden, um Treibstoffverbrauch und Emissionen zu minimieren, beispielsweise durch den Einsatz leichterer Flugzeuge, eine Optimierung der Routen oder die Nutzung von nur einem Triebwerk auf dem Rollfeld.

Dank der Verpflichtung zum Abkommen mit der SAFUG werden Experten von Qatar Airways gemeinsam mit Regierungs- und Branchenvertretern nach Antworten auf den Klimawandel suchen. Dabei liegt der Fokus auf der Identifizierung von Forschungsprojekten, auf dem Austausch erfolgreich angewendeter Methoden und auf der innovativen Entwicklung von kohlestoffärmeren und erneuerbaren Kraftstoffen, die aus ökologisch und sozial nachhaltigen Quellen stammen.

Über Qatar Airways:
Qatar Airways ist eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften mit einer der jüngsten Flotten weltweit. Im aktuell 19. Betriebsjahr verfügt Qatar Airways über eine moderne Flotte von 181 Flugzeugen, die mehr als 150 Ferien- und Geschäftsreiseziele auf sechs Kontinenten anfliegen. Im Jahr 2015 wurde Qatar Airways vom Bewertungsportal Skytrax bereits zum dritten Mal zur Airline des Jahres gewählt und erhielt zudem Auszeichnungen für den besten Business Class-Sitz und die beste Airline im Nahen Osten.

Qatar Airways ist Mitglied in der Luftfahrtallianz oneworld. Die ausgezeichnete oneworld Allianz wurde 2015 zum dritten Mal in Folge von Skytrax zur besten Luftfahrtallianz der Welt gekürt. Qatar Airways war die erste Luftfahrtgesellschaft aus den Golf-Staaten, die der Luftfahrtallianz beitrat und ermöglicht damit ihren Kunden Vorteile auf fast 1000 Flughäfen in mehr als 150 Ländern mit 14’250 An- und Abflügen täglich.

Erst kürzlich hat Qatar Airways Oryx One, eine erweiterte Benutzeroberfläche ihres interaktiven Entertainment-Systems an Bord, veröffentlicht. Es erweitert das Angebot an Filmen und TV-Shows von 950 auf 3000 Optionen. Passagiere auf Qatar-Airways-Flügen mit dem B787 Dreamliner, A350, A380, A319 sowie ausgewählten A330-Flugzeugen können mittels des WLAN- und GSM-Angebots mit ihren Freunden und Familien weltweit in Kontakt bleiben.

Qatar Airways Cargo ist das drittgrösste Luftfrachtunternehmen der Welt. Es beliefert über den Knotenpunkt Doha mehr als 40 exklusive Frachtziele und bedient mit 181 Flugzeugen weltweit mehr als 150 wichtige Geschäfts- und Freizeitdestinationen. Die Cargo-Flotte umfasst momentan sieben Airbus 330, acht Boeing 777 Frachter und einen Boeing 747 Frachter.

In der Schweiz fliegt Qatar Airways seit 2004 den Flughafen Zürich an. Im Juni 2007 ist die Destination Genf hinzugekommen. Die Verbindungen werden täglich angeboten. Zudem wird der Flughafen Basel zweimal wöchentlich von Qatar Airways Cargo angeflogen. Mit dem «Pharma Express» werden die wichtigen pharmazeutischen Industriestandorte Basel und Brüssel mit der Welt verbunden.

Qatar Airways

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Quelle: Qatar Airways