Lufthansa Group bündelt Aviation Training konzernweit am Standort München

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

München, 27. Januar 2016: Die heutigen Trainingsgesellschaften der Lufthansa Group für die Ausbildung von Piloten und Flugbegleitern werden künftig in einer Organisation am Standort München gebündelt. Dies hat der Vorstand der Deutschen Lufthansa AG in seiner gestrigen Sitzung beschlossen. Die „Lufthansa Aviation Training GmbH“ mit Sitz in München wird die bisher weitgehend voneinander unabhängigen Gesellschaften Lufthansa Flight Training und Swiss Aviation Training aus einer Hand steuern.

In der neuen Gesellschaft werden neben der Geschäftsführung auch die Unternehmensstrategie sowie die kommerzielle Steuerung integriert. Die Gründung der Organisation soll bis Ende des Jahres 2016 abgeschlossen sein. Ziel ist es, in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld Synergien zu heben, noch flexibler auf gestiegene Kundenansprüche zu reagieren und mit einem einheitlichen Marktauftritt die Position nachhaltig zu verbessern.

Das neue Unternehmen wird eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Lufthansa Commercial Holding GmbH sein und mit seinem Kundenportfolio von mehr als 200 Airlines und zwölf Ausbildungsstandorten zu den führenden Unternehmen im Flight-Training-Bereich zählen. Das Training für die Konzernfluggesellschaften der Lufthansa Group wird weiterhin an den bestehenden Standorten durchgeführt.

Quelle: Lufthansa

München: Terminal-2-Satellit geht am 26. April in Betrieb

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

München, 26. Januar 216: Das neue Satellitengebäude für das Terminal 2 am Flughafen München geht am 26. April in Betrieb. Diesen Termin haben die Flughafen München GmbH und die Deutsche Lufthansa AG jetzt gemeinsam festgelegt. Mit dem neuen Passagiergebäude erhöht sich die Kapazität des von Lufthansa und der Star Alliance genutzten Terminals 2 um weitere elf Millionen auf insgesamt 36 Millionen Passagiere. Als eines der modernsten Flughafengebäude weltweit wird der Satellit den Gästen ein neues Reiseerlebnis und erhöhten Komfort bieten.

Der Satellit wird, wie schon das Terminal 2, als Joint Venture der Flughafen München GmbH und der Deutschen Lufthansa AG im Verhältnis 60 zu 40 errichtet, finanziert und betrieben. Architekt und Generalplaner für das neue Gebäude ist das Münchner Büro Koch + Partner, das bereits für das Terminal 2 verantwortlich zeichnete. Der Münchner Flughafen gewinnt durch den Satelliten 27 gebäudenahe Flugzeugabstellpositionen, über die Fluggäste direkt und ohne Bustransfer ins Flugzeug gelangen.  Als erstes „Midfield-Terminal“ an einem deutschen Flughafen verfügt der neue Satellit über keine öffentliche Anbindung. Die Passagiere checken im Terminal 2 ein und fahren nach der Passagier- und Handgepäckkontrolle mit einem unterirdischen Personentransportsystem in weniger als einer Minute zum Satellitengebäude. Dort steht ihnen neben sämtlichen Service- und Abfertigungseinrichtungen auch ein umfangreiches Shopping- und Gastronomieangebot zur Verfügung.

Quelle: Flughafen München / Lufthansa

Jubiläum der memo AG

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

25 Jahre gesellschaftliche Verantwortung

22.01.2016

Die memo AG feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum: 1991 ist das Unternehmen als „memo – Der Firmenausstatter für Umweltbewusste” ins Versandhandelsgeschäft gestartet. Seit Jahren zählt memo zu den Pionieren und Vorbildern für nachhaltiges, ganzheitliches Wirtschaften. Aus der Vision, den Kunden ein nach ökologischen Kriterien optimiertes Komplettsortiment für den gewerblichen Bedarf anzubieten und damit ökologisches Verhalten zu fördern, ist heute ein Versandhandel mit aktuell rund 18.000 umwelt- und sozialverträglichen Produkten für bislang rund 125.000 Gewerbe- und Privatkunden geworden.
Um ihr Jubiläum gebührend zu feiern, gibt es bei der memo AG ab dem 25. Januar bis Ende Dezember 2016 zahlreiche Aktionen und Angebote sowie ein großes Gewinnspiel mit Preisen im Gesamtwert von 50.000 Euro. Monatlich winken attraktive Gewinne und am Ende ein toller Hauptpreis – ein Renault Zoe Elektroauto.

Geschichte

In den letzten 25 Jahren hat sich vieles verändert – Themen wie Umweltschutz, soziale Verantwortung und ethischer, bewusster Konsum sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen und werden von immer mehr Menschen in unterschiedlichsten Ausprägungen und Stilen gelebt. Produkte, die den Menschen und nicht den Profit in den Mittelpunkt stellen, besetzen nicht mehr nur eine Nische, sondern sind mittlerweile in jedem Supermarkt erhältlich. Digitalisierung und Globalisierung haben Einzug in jeden Lebensbereich gehalten und bestimmen unser Kommunikations- und Informationsverhalten.

Auch bei memo hat sich in dieser Zeit viel getan:

Das Unternehmen ist 1995 von Würzburg ins 18 Kilometer entfernte Greußenheim in ein eigenes Firmengebäude gezogen, das nach umwelt- und gesundheitsverträglichen Kriterien geplant und gebaut wurde.
Drei Jahre später bot memo als erstes Unternehmen seiner Branche das gesamte Sortiment in einem Onlineshop (www.memo.de) an.
Mit der Umwandlung der memo GmbH in eine Aktiengesellschaft kann seit 1999 jeder fest angestellte Mitarbeiter über ein Beteiligungsmodell Anteile am Unternehmen halten und damit am Erfolg der memo AG partizipieren.
Nachdem die memo AG im Laufe des Jahres 2007 die letzten unvermeidbaren Restemissionen, die beispielsweise beim Betrieb der Heizanlage, für die Stromversorgung und bei Geschäftsreisen entstanden, kompensierte, wurde das Unternehmen im operativen Geschäft klimaneutral.
Um den Warenversand möglichst umweltverträglich zu gestalten, entwickelte memo zwei Jahre später ein eigenes Mehrweg-Versandsystem, die „memo Box”. Seitdem haben Kunden die Möglichkeit, sich ihre bestellte Ware in einem stabilen, langlebigen Behälter schicken zu lassen und damit Kartonagenabfall einzusparen und wertvolle Ressourcen zu schonen.
Im letzten Jahr eröffnete die memo AG mit memolife einen neuen Vertriebskanal ausschließlich für Privatkunden. Mit zum Teil neuen Sortimentsbereichen – wie Wohnen und Schlafen oder Naturkosmetik – können private Konsumenten seitdem auf der neuen Online-Plattform www.memolife.de ihren Bedarf für ein nachhaltiges und bewusstes Leben decken.

Auszeichnungen

memo engagiert sich seit Beginn an für Themen der Nachhaltigkeit und sieht das als Beitrag zu mehr Umwelt- und Sozialbewusstsein in der Gesellschaft. Dieser Einsatz wurde über die Jahre hinweg immer wieder mit renommierten Auszeichnungen belohnt. 2009 erhielt das Unternehmen den Deutschen Nachhaltigkeitspreis, 2011 wurde dem Mitbegründer Jürgen Schmidt der Deutsche Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) verliehen. Zuletzt gewann die memo AG im Dezember 2015 bereits zum zweiten Mal den „Nachhaltigkeitspreis Mainfranken” in der Kategorie „51 – 250 Mitarbeiter.

Auch der seit 2003 alle zwei Jahre erscheinende Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens dient immer wieder als Vorbild und Beispiel des Reportings nachhaltig wirtschaftender Unternehmen. Die memo Nachhaltigkeitsberichterstattung wurde daher ebenfalls mehrmals ausgezeichnet: 2005 und 2006 mit dem „Deutschen Umwelt Reporting Award” (DURA) und dem European Sustainability  Award” (ESRA). 2009 und 2012 belegte der memo Nachhaltigkeitsbericht jeweils den 1. und 2. Platz im Ranking der Nachhaltigkeitsberichte für kleine und mittelständische Unternehmen – durchgeführt von der Unternehmensinitiative future e.V. und dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW).

Pressemeldung als pdf

Ulrike Wolf, Mitbegründerin und Vorstandsmitglied, zu 25 Jahren memo

Helmut Kraiß, Mitbegründer und Vorstandsmitglied, zu 25 Jahren memo

Viele weitere Informationen zur memo AG, ihrer Geschichte, zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und zum Sortiment finden Sie auf der Unternehmens-Homepage www.memoworld.de. Aktuelle Neuigkeiten, Tipps und Informationen zu memo und aus dem Bereich Nachhaltigkeit liefern die Social Media-Kanäle des Unternehmens:
www.memo.de/facebook
https://twitter.com/memoAG_news
https://de.pinterest.com/memo_ag/
Alle Aktionen und das große Jubiläums-Gewinnspiel „25 Jahre memo” sind unter www.memoworld.de/25-jahre zu finden.

Quelle: memo AG

Neue IASA-Auditoren

die frischgebackenen IASA-Auditoren von Kurs 3 können nun nach dem System IASA-Certified-Sustainability auditieren

Alle guten Dinge sind drei

Bonn, 21. Januar 2016

Im “Haus der Luftfahrt”, der IASA-Geschäftsstelle in Bonn, erhielt die dritte Gruppe von IASA-Mitgliedern die Zulassung, als Auditor zum Nachweis der Nachhaltigkeit von Organisation nach dem System IASA Certified Sustainabiliy® tätig zu werden.

Die Kandidaten Beate Röcker, Steffen Heuser, Rüdiger Steinbach, Erwin Metzger und Rudolf Pilz haben die vereinsinterne Ausbildung der International Association für Sustainabiliy Aviation e.V. nach vorgegebenem mehrwöchigem Selbststudium zu den Themenblöcken ‘Deutscher Nachhaltigkeitskodex’, ‘DIN ISO 26000’, ‘Leitlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung’, ‘Global Compact’, ‘Greenhouse Gas Protocol’, ‘Nachhaltigkeitsmanagement’, dem Zertifizierungssystem Sustainability. Now.® erfolgreich absolviert.

Die schriftliche Abschlussprüfung haben alle Kandidaten bestanden, wenn auch teilweise die Köpfe ganz schön rauchten. Die Ansprüche an unsere Auditoren sind hoch, denn nur so können wir gegenüber unseren Kunden unsere hohen Qualitätsansprüche garantieren.

 

Die frisch gebackenen Auditoren: Erwin Metzger, Steffen Heuser, Beate Röcker, Rüdiger Steinbach, Rudolf Pilz (v.l.n.r.)

Die frisch gebackenen Auditoren: Erwin Metzger, Steffen Heuser, Beate Röcker, Rüdiger Steinbach, Rudolf Pilz (v.l.n.r.)

 

Lufthansa übernimmt weltweit ersten A320neo

Fast 50 % weniger Lärm und 15 % weniger CO2

Frankfurt/Hamburg-Finkenwerder, 20. Januar 2016: Lufthansa hat heute die erste A320neo von Airbus übernommen. Mit dem Einsatz des Airbus A320neo geht Lufthansa einen weiteren Schritt in Richtung „Drei-Liter-Flotte“ (pro Passagier und 100 Kilometer) und trägt maßgeblich zur Lärmreduktion bei. „Wir freuen uns, heute als erste Fluggesellschaft weltweit den Airbus A320neo in Empfang zu nehmen. Mit der führenden Technologie von Airbus und Pratt & Whitney ist die A320neo das mit Abstand effizienteste und leiseste Flugzeug auf Kurz- und Mittelstrecken. Mit geringerem Treibstoffverbrauch und damit weniger CO2-Ausstoß hat die A320neo eine deutlich verbesserte Umweltbilanz. Die neue Triebwerkstechnologie macht das Flugzeug zudem erheblich leiser“, so Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands und CEO der Deutschen Lufthansa AG. „Wir stellen heute einmal mehr unter Beweis, dass wir bei der Entwicklung und Einführung von technischen Innovationen als Aviation-Konzern und Airline-Gruppe Vorreiter sind. Allein in diesem Jahr erhält die Lufthansa insgesamt 52 neue Flugzeuge für die Airlines der Gruppe“, so Spohr weiter.

Neben Carsten Spohr waren Airbus-CEO Fabrice Brégier, David Hess, Präsident von Pratt & Whitney, sowie Robert Leduc, Executive Vice President Aerospace bei UTC, nach Hamburg-Finkenwerder gekommen, um die Übergabe der weltweit ersten A320neo zu würdigen.

Die A320neo zeichnet sich durch neue Triebwerke und eine verbesserte Aerodynamik aus. Der Zusatz „neo“ steht für „New Engine Option“. Das Flugzeug ist 15 Prozent treibstoffeffizienter als die heutigen vergleichbaren Modelle. Auch in punkto Lärmreduzierung wartet es mit eindrucksvollen Werten auf: Die 85-Dezibel-Maximalschallpegel-Kontur einer startenden A320neo ist im Vergleich zur heutigen A320 um rund 50 Prozent kleiner. Die Geräusch-Emissionen liegen gemäß Zulassung kumuliert um circa 29,8 dB unter den geltenden ICAO-Grenzwerten und stellen auch gegenüber der heutigen Flotte einen deutlichen Fortschritt hinsichtlich Lärm- und Emissionsreduzierung dar.

Möglich wird das durch die neuen PW1100G-Triebwerke mit der so genannten „Geared Turbofan“-Technologie. Dabei wird mittels eines Getriebes die Drehzahl des Fans optimiert, was zu einer deutlichen Verbrauchs- und Lärmreduktion führt. Lufthansa hat derzeit 60 neo-Flugzeuge mit PW1100G-Triebwerken bestellt. Alle A320neo und A321neo sind bereits bei Auslieferung mit Wirbelgeneratoren ausgestattet, die zusätzlich lärmmindernd wirken. Signifikantes Merkmal sind zudem die je 2,4 Meter langen Sharklets (Winglets) an den Flügelenden. Die damit erzielte Widerstandsverminderung trägt deutlich zur Senkung des Treibstoffverbrauchs bei.

Die erste Lufthansa A320neo mit der Kennung D-AINA (MSN 6801) wird voraussichtlich Ende dieser Woche zu ihrem künftigen Heimatflughafen Frankfurt überführt, bevor das Flugzeug am 24. Januar zu seinem ersten kommerziellen Flug nach Hamburg eingesetzt werden soll. Neben der Hansestadt wird auch München zu den ersten beiden Zielen der A320neo gehören.

Die A320neo verfügt über insgesamt 180 Sitzplätze in Business und Economy Class. In der Kabine sind die Bordküchen und Waschräume im vorderen und hinteren Teil des Flugzeugs neu angeordnet, so dass eine effizientere Nutzung des Raums möglich wird. Dadurch profitieren Business Class-Passagiere von größeren Sitzabständen in den vorderen Reihen und in der Economy Class wird Platz für zwei weitere Sitzreihen mit zwölf zusätzlichen Sitzplätzen geschaffen.

Die Lufthansa Group hat bei Airbus insgesamt 116 Flugzeuge als neo-Version bestellt, 45 davon als größere A321neo. Die Flugzeuge sind für Lufthansa und Swiss vorgesehen. Bei dieser Bestellung handelt es sich um eine Investition in Höhe von 13,3 Milliarden US-Dollar gemäß Listenpreis. Bis Ende 2016 sollen insgesamt fünf A320neo an Lufthansa übergeben und ebenfalls ab Frankfurt eingesetzt werden.

Übergabe der ersten A320neo an Lufthansa. V. l. n. r.:  Fabrice Brégier, Airbus President and CEO; Carsten Spohr, Chairman of the Executive Board and CEO, Deutsche Lufthansa AG; Robert Leduc, President, Pratt & Whitney

Übergabe der ersten A320neo an Lufthansa. V. l. n. r.: Fabrice Brégier, Airbus President and CEO; Carsten Spohr, Chairman of the Executive Board and CEO, Deutsche Lufthansa AG; Robert Leduc, President, Pratt & Whitney

 

Die Flotte des Lufthansa Konzerns erfährt gegenwärtig eine grundlegende Erneuerung. Der Konzern hat aktuell insgesamt 251 fabrikneue Flugzeuge zu einem Listenwert von rund 30 Milliarden Euro auf seiner Bestellliste. Diese sollen bis 2025 ausgeliefert werden.

Quelle: Lufthansa

Lufthansa Cargo mit 1,6 Mio. Tonnen Fracht in 2015

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Frankfurt, 12. Januar 2016: Mit einem Gesamtvolumen von 1,6 Millionen Tonnen geflogener Fracht und Post hat Lufthansa Cargo auch im vergangenen Jahr ihre führende Position in Europa gehalten. Die Gesamtmenge nahm dabei in einem anspruchsvollen Marktumfeld leicht ab. Im Vorjahr hatte das Unternehmen rund zwei Prozent mehr Fracht befördert.

Zwar steigerte Lufthansa Cargo in den vergangenen zwölf Monaten das Angebot um zwei Prozent. Da der Absatz jedoch leicht zurückging, nahm die Auslastung ebenfalls ab. Der Ladefaktor betrug im Gesamtjahr 66,3 Prozent (-3,4 Prozentpunkte).

„Das vergangene Jahr war nicht einfach für die Luftfrachtbranche“, betont Lufthansa Cargo Vorstandschef Peter Gerber. „Die Turbulenzen im chinesischen Markt und der starke US-Dollar, der auf viele Branchen wirkte, haben uns alles abverlangt. Zudem haben uns bei Lufthansa Cargo die Streiks der Vereinigung Cockpit und auch der Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO zu schaffen gemacht.“

Dennoch hat Lufthansa Cargo auch im vergangenen Jahr weiterhin in das eigene Produkt und Streckennetz investiert und unter anderem neue Ziele in Turkmenistan, Vietnam und Brasilien in den Flugplan aufgenommen. Die Kundenzufriedenheit konnte auf dem hohen Niveau des vergangenen Jahres gehalten werden.

Auch 2016 werde Lufthansa Cargo weiterhin flexibel und nah am Markt agieren, unterstreicht Peter Gerber. Um die Auslastung auf den Frachterstrecken wieder zu steigern, nimmt die Kranich Tochter zwei MD-11 Frachtflugzeuge aus der Flotte. Die Airline bietet ihren Kunden damit Flüge ihrer fünf neuen Boeing 777-Frachter sowie zwölf MD-11F an. Hinzu kommen die Kapazitäten der Tochterfirma AeroLogic, die über insgesamt acht Boeing 777F verfügt. Darüber hinaus stehen den Kunden von Lufthansa Cargo die Frachtkapazitäten der Passagierflugzeuge von Lufthansa und Austrian Airlines zur Verfügung – das Streckennetz umfasst so rund 300 Zielorte in etwa 100 Ländern.

Quelle: Lufthansa Cargo

Lufthansa Group erzielt 2015 neuen Passagierrekord

Auslastung mit 80,4 Prozent auf Höchststand

Frankfurt, 12. Januar 2016: Die Airlines der Lufthansa Group haben im Jahr 2015 insgesamt 107,7 Millionen Fluggäste befördert und damit einen neuen Passagierrekord erzielt. Der Konzern hat 2015 1,6 Prozent mehr Passagiere befördert als im Vorjahr. Gleichzeitig waren die mehr als eine Millionen Flüge mit einem Sitzladefaktor von 80,4 Prozent so gut ausgelastet wie nie zuvor. Dies entspricht einer Steigerung der Auslastung um 0,3 Prozentpunkte gegenüber 2014.

Die Lufthansa Group hat in den vergangenen Jahren erheblich in die Verbesserung von Angeboten und Services investiert. So wurden im vergangenen Jahr 17 neue Flugzeuge innerhalb der Lufthansa Group in Dienst gestellt. Weitere 251 Jets werden in den kommenden zehn Jahren die Flotten der Lufthansa Airlines ergänzen. Darüber hinaus wurde der Reisekomfort durch die Ausrüstung der Kabinen mit neuen Sitzen in allen Klassen, die Verbesserung der Bordservices oder das Breitbandinternetangebot FlyNet® spürbar erhöht.

Boeing 737 der Lufthansa Foto: R. Dörpinghaus

Boeing 737 der Lufthansa Foto: R. Dörpinghaus

Quelle: Deutsche Lufthansa AG

Lufthansa Cargo jetzt weltweit nach ISO 14001 zertifiziert

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Frankfurt, 11. Januar 2016: Lufthansa Cargo ist nun international nach ISO14001 zertifiziert. Die Zertifizierung begann 2008 am Standort Frankfurt und wurde dann schrittweise erweitert. An allen deutschen Stationen ist Lufthansa Cargo bereits seit 2010 ISO-zertifiziert.

„Als Fluggesellschaft haben wir eine besondere Verantwortung gegenüber unserer Umwelt. Dieser Verantwortung stellen wir uns durch unsere ehrgeizigen Umweltziele. So wollen wir bis 2020 unseren spezifischen CO2-Ausstoß um 25 Prozent senken. Die weltweite Zertifizierung unseres Umweltmanagementsystems ist dabei ein weiterer Meilenstein. Wir sind auf einem guten Weg und werden nicht nachlassen“, so Dr. Karl-Rudolf Rupprecht, Vorstand Operations.

Mit einem Transportvolumen von rund 1,7 Mio. Tonnen Fracht- und Postsendungen sowie 8,6 Mrd. verkauften Frachttonnenkilometern im Jahr 2014 ist Lufthansa Cargo eines der weltweit führenden Luftfracht-Unternehmen. LH Cargo beschäftigt derzeit mehr als 4.500 Mitarbeiter weltweit.

Quelle: Lufthansa Cargo AG

Allgäu Airport: Wachstum bestätigt Bedarf

17,8 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr

Memmingen, 5. Januar 2016: Der Allgäu Airport hat im abgelaufenen Geschäftsjahres 2015 das zweitbeste Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte erzielt. Mit 883.490 Passagieren wurde die Prognose für 2015 deutlich übertroffen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 17,8 Prozent. Verantwortlich für den Zuwachs sind insbesondere neu aufgenommene Verbindungen. „Diese erfreulichen Zahlen sind das Ergebnis harter Arbeit unserer gesamten Mannschaft“, so Geschäftsführer Ralf Schmid.

Für wichtige Wachstumsimpulse sorgte im abgelaufenen Jahr insbesondere Wizz Air, die ihr Angebot nach Osteuropa weiter zügig ausgebaut hat und alleine im Sommer im Vergleich zum Vorjahr ein Passagier-Plus von 49,2 Prozent verzeichnen konnte. Mittlerweile werden neun Ziele in Ost-Europa angeboten. Erfolgreich war auch das Memmingen-Engagement von SunExpress. Die Ferienfluggesellschaft, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, verband das Allgäu mit Antalya und verzeichnete – nicht zuletzt aufgrund des aktiven Vertriebs der Reisebüropartner des Airport – eine so starke Nachfrage, dass sie sich entschlossen hat, in diesem Jahr mit dem Flugbetrieb bereits am 1. März zu beginnen.

Getrübt wurde die Bilanz jedoch durch die InterSky-Insolvenz, die das Aus der innerdeutschen Flüge zur Folge hatte.

Weiter verbessert hat sich auch die Verkehrsanbindung des Allgäu Airport. So steuert der Allgäu-Airport-Express neben München, Zürich und St. Gallen nun auch das österreichische Dornbirn an.

„Für das Jahr 2016 kommt es jetzt darauf an, Ergebnis und Passagier-Zahl zu stabilisieren“, so Ralf Schmid. Der nun anstehende Ausbau des Flughafens mache den Allgäu Airport fit für die Zukunft und somit noch attraktiver für Reisende und Fluggesellschaften, die Memmingen weiterhin als wichtigen Airport im Süden Deutschlands schätzen. Zudem besitze Memmingen eine enorme Strahlkraft Richtung Österreich und Schweiz. „Der Allgäu Airport“, so Schmid, „ist längst als wichtiger Teil der Verkehrsinfrastruktur angekommen.“ Dies belegten nicht zuletzt die zusätzlichen Flüge, die aufgrund der großen Nachfrage kurzfristig zur Jahreswende eingeschoben wurden. So legten Ryanair und Wizz Air am Allgäu Airport während der Weihnachtstage über 50 Sonder-Flüge auf.

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Der Sommerflugplan 2016 verspricht mit derzeit 26 Flugzielen wieder ein attraktives Streckennetz, das von sechs Fluggesellschaften bedient wird. Obendrein rechnet man mit dem einen oder anderen neuen Ziel, das die beiden großen Airline-Partner in diesem Jahr präsentieren könnten.

Quelle: Allgäu Airport

Hamburg: Mehr Fluggäste pro Flug

Flughafen setzt verstärkt auf Lärmschutz

Hamburg, 5. Januar 2016: Nach einem erfolgreichen Jahr 2015 hat sich der Hamburger Flughafen für das neue Jahr viel vorgenommen: Neben der Aufnahme neuer Strecken und der weiteren Steigerung des Passagierkomforts rückt Hamburg im Jahr 2016 den Fluglärmschutz noch stärker in den Fokus.

Insgesamt 15,6 Millionen Passagiere nutzten 2015 den Flughafen, das sind rund 850.000 Fluggäste, also 5,8 Prozent, mehr als in 2014. Im Durchschnitt waren es damit täglich rund 42.800 Passagiere. „Der Einsatz von größeren, moderneren und effizienteren Maschinen am Hamburg Airport sowie eine stets steigende Auslastung der Flugzeuge haben für eine Entkopplung von Passagierzahlen und Flugbewegungen geführt. Dadurch, dass pro Flug immer mehr Fluggäste befördert werden, wächst die jährliche Anzahl der Flugbewegungen deutlich geringer als die Passagierzahl“, erklärt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl an Flugbewegungen nur um 2,9 Prozent gestiegen, im November ging sie sogar um 4 Prozent zurück, im Dezember wuchs sie nur um 1 Prozent. Damit lag die Zahl der Starts und Landungen 2015 mit 158.390 unter dem Niveau des Jahres 2000. Damals flogen jedoch nur rund 10 Millionen Passagiere von Hamburg aus.

Gemeinsam mit den fünf größten Fluggesellschaften am Standort wird der Hamburg Airport im 1. Quartal 2016 eine Pünktlichkeitsoffensive starten. „Wir konzentrieren uns mit den Airline-Partnern darauf, die letzten Flugzeuge eines Tages, die bis 23 Uhr geplant sind, auch pünktlich in Hamburg starten oder landen zu lassen. Das ist von großer Bedeutung für die Anwohner in Hamburg und in Schleswig-Holstein“, so Eggenschwiler. Die Betriebszeiten am Hamburger Flughafen sind täglich von 6 bis 23 Uhr, danach gelten sehr strenge Nachtflugbeschränkungen. Verspätete Flugzeuge dürfen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen bis 24 Uhr starten und landen; es gilt dann ein Aufschlag von 300 Prozent auf das reguläre Landeentgelt. Der Flughafen will zudem noch umfassender und transparenter über Zahlen, Daten und Fakten rund um den Flugbetrieb und das Thema Umwelt informieren. So wird es zum Beispiel eine neu gestaltete Rubrik auf der Website geben.

Bessere Auslastung der Flugzeuge
Im Jahr 2015 lag die Zahl der Passagiere pro Flug bei durchschnittlich 109,7 Fluggästen; 2014 waren es noch 106,6. Die durchschnittliche Anzahl der pro Flug angebotenen Sitze verbesserte sich von 141 auf 144. Die durchschnittliche Auslastung der Maschinen ist am Hamburger Flughafen auf 76 Prozent gestiegen. Das maximale Abfluggewicht pro Flugzeug erhöhte sich im Vergleich zu 2014 um 1,6 Prozent auf 66,8 Tonnen.

Auch der Passagierkomfort steht 2016 im Fokus. So können sich die Fluggäste auf neugestaltete Pier-Bereiche freuen, die neben zahlreichen Strom- und USB-Anschlüssen auch moderne und gemütliche Sitzbereiche für die unterschiedlichen Passagierbedürfnisse vorhalten: Ruhe- und technisch ausgestattete Businesszonen wechseln sich ab. Unter dem Namen Hamburg Airport WiFi wird es ab Anfang 2017 einen komplett kostenlosen, noch schnelleren WLAN-Zugang für alle Fluggäste geben. Für schnelles, komfortables Einchecken werden schon in diesem Jahr neue Automaten sorgen. Sie ermöglichen ein selbstständiges Ausdrucken der Bordkarte und eine eigenständige Gepäckaufgabe in einem Vorgang.

Luftaufnahme Flughafen Hamburg (v.l.n.r.:Parkhaus P5, Terminal 2, Plaza, Parkpaletten P2-P4, Terminal 1, Parkhaus P2

Der Hamburg Airport und seine Terminals, Foto: Michael Penner (v.l.n.r.:Parkhaus P5, Terminal 2, Plaza, Parkpaletten P2-P4, Terminal 1, Parkhaus P2)

Für 2016 rechnet Eggenschwiler mit einem Passagieranstieg von einem bis zwei Prozent. „Wir erwarten eine stabile Nachfrage und damit eine Konsolidierung des starken Wachstums, das wir in den letzten Jahren verbuchen konnten. Der Hamburger Flughafen bleibt wichtiger Schrittgeber für die norddeutsche Wirtschaft und bedeutender Arbeitgeber für Hamburg und die Metropolregion. Mit unserem ökologischen Engagement investieren wir gleichzeitig auch in eine nachhaltige Entwicklung.“

Quelle: Hamburg Airport

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