Transparente Nachhaltigkeit

Dortmund Airport veröffentlicht Nachhaltigkeitserklärung

Dortmund, 17. Dezember 2015. Im Rahmen seines Nachhaltigkeitsprogramms
hat Dortmund Airport die Nachhaltigkeitserklärung 2015
veröffentlicht. In Ergänzung zum Nachhaltigkeitsbericht aus 2013 informiert
der Ruhrgebietsflughafen darin über Status und Fortschritt des
Nachhaltigkeitsprogramms. „Ganz im Sinne einer transparenten
Kommunikation ist die Nachhaltigkeitserklärung 2015 nicht nur Beleg
bereits umgesetzter, sich in der Umsetzung befindlicher und neu hinzugekommener
Maßnahmen. Es werden auch konkrete Daten und
Eckwerte zu wesentlichen Indikatoren dargestellt, die ein detaillierteres
Bild ermöglichen“, beschreibt Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager
den Umfang des Papiers.
Seit 2013 setzte der Airport zahlreiche nachhaltige Maßnahmen um.
So wird seit diesem Jahr 100 % Ökostrom über DEW21 bezogen.
„Dies ergänzt nicht nur die Effekte des ohnehin schon gesenkten
Stromverbrauchs wie im Bereich der Beleuchtung, die in großen Teilen
– insbesondere in den Parkhäusern – in den vergangenen zwei Jahren
auf LED-Technik umgestellt wurde. Dieses Beispiel belegt auch, wie
alle Maßnahmen nicht nur für sich, sondern besonders im Zusammenspiel
einen wirkungsvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten“, so Mager.
Daneben werden zukünftig fünf Elektrofahrzeuge mit zugehörigen
Ladestationen kraftstoffbetriebene Altfahrzeuge ersetzen. Zudem werden
76 der rund 90 Pumpen auf dem Flughafengelände ausgetauscht
und durch moderne Hocheffizienzpumpen ersetzt. Bei gleicher Leistung
reduziert sich der Energieverbrauch der Pumpen um etwa 65 %
und die jährlichen CO2-Emissionen um rund 70 t.
In seinem Nachhaltigkeitsprogramm bündelt Dortmund Airport seit
2013 ökologisch, ökonomisch und sozial sinnvolles Handeln. Die
Flughafenbetreiber wollen sich damit der Herausforderung stellen, die
Auswirkungen des Flughafenbetriebs auf die Umgebungssituation so
gering wie möglich zu halten. Die Elemente der Nachhaltigkeit sollen
als fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie und der langfristigen
Prozesse verankert werden.

Dortmund Airport: Start--und-Landebahn
Die Nachhaltigkeitserklärung 2015 finden Sie online unter
http://issuu.com/dortmundairport/docs/dortmund-airportnachhaltigkeitserk/1

Weitere Information zum Nachhaltigkeitsprogramm am Dortmund Airport
finden Sie unter www.dortmund-airport.de/nachhaltigkeit

Quelle: Dortmund Airport

Flughafen München: Neues Satellitengebäude setzt Maßstäbe

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Höchste Energieeffizienz beim Heizen, Kühlen und Beleuchten

München und Frankfurt, 16. Dezember 2015: Im April 2016 wird das neue Satellitenterminal am Münchner Flughafen eröffnet. Damit erhält der Flughafen München ein Abfertigungsgebäude, das im Hinblick auf Umweltstandards und Energieeffizienz Maßstäbe setzt. Modernste Baustoffe und innovative Heizungs-, Kühlungs- sowie Beleuchtungstechnik sorgen dafür, dass der Energieeinsatz auf ein Mindestmaß reduziert wird. So wird der durch den Satelliten verursachte CO2-Ausstoß 40 Prozent niedriger liegen als bei den bestehenden Terminalgebäuden am Airport. Dazu tragen unter anderem die sogenannten „Klimafassaden“ bei: Diese befinden sich an den Längsseiten des Satelliten und dienen den Fluggästen dazu, im Gebäude über Rolltreppen zwischen den drei Passagierebenen zu wechseln. Die 4,5 Meter breiten Räume trennen das eigentliche, beheizte oder gekühlte Gebäude vom Außenbereich und fungieren als begehbare Klima-Puffer. Die Fassade besteht aus einem neu entwickelten Glas, das Tageslicht durchlässt, Sonneneinstrahlung und die damit verbundene Hitze aber durch eine spezielle Beschichtung isoliert.

Das Heizen und Kühlen des Satelliten erfolgt über die vorhandene Fernwärme- und Kälteversorgung des Flughafens. Die dazu nötige Energie liefert das flughafeneigene Blockheizkraftwerk, das kürzlich erneuert und in seiner Kapazität erweitert wurde. Mit der Anlage produziert der Airport rund 60 Prozent seines Strombedarfs. Die entstehende Abwärme wird in der kalten Jahreszeit zum Heizen und im Sommer nach Umwandlung in einer Absorptionskältemaschine auch zur Kühlung genutzt. Im Satelliten wird die Wärme oder Kälte in erster Linie durch in den Fußböden verlegte Leitungen in das Gebäude gebracht. Die Lüftung erfolgt durch moderne Quelllufttechnik und – wenn es die Außentemperatur zulässt – auf natürlichem Wege durch spezielle Öffnungen im Gebäude. Weiteres Potential zur Energieeinsparung im Satellitengebäude bietet das innovative Beleuchtungskonzept: Die LED-Lampen können je nach Lichtbedarf gedimmt werden und sind so angeordnet, dass sie eine optimale Wirkung erzielen.

Der Klimaschutz endet beim Satelliten nicht an der äußeren Fassade: Alle Flugzeugpositionen werden von Beginn an mit sogenannten „Pre-Conditioned-Air-Anlagen“ (PCA) ausgerüstet. Damit werden die Flugzeuge der Lufthansa und ihrer Partner an der Position über das Fernwärmenetz des Airports geheizt oder im Sommer über Klimaanlagen am Gebäude gekühlt. Der Betrieb der mit Kerosin angetriebenen Hilfsturbine des Flugzeugs erübrigt sich auf diese Weise – was wiederum zu CO2-Einsparung und Lärmminderung führt.

Der neue Satellit ist ein gemeinsames Projekt der Flughafen München GmbH (FMG) und der Deutschen Lufthansa AG. FMG und Lufthansa betreiben schon das Terminal 2 gemeinsam und reagieren mit dem Ausbauvorhaben auf das Passagierwachstum am Münchner Airport. Architekt und Generalplaner für das neue Gebäude ist das Münchner Büro Koch + Partner, das bereits für das Terminal 2 verantwortlich zeichnete. Mit dem neuen 600 Meter langen Satellitengebäude gewinnen Lufthansa und der Flughafen München zusätzliche Abfertigungskapazitäten von elf Millionen Passagieren im Jahr. Im Übrigen profitieren die Passagiere durch deutlich steigenden Komfort. So sorgen 27 gebäudenahe Flugzeugabstellpositionen dafür, dass sich Busfahrten über das Vorfeld erübrigen.

Quelle: Flughafen München GmbH / Deutsche Lufthansa AG

Flughafen Köln/Bonn legt ersten Nachhaltigkeitsbericht vor

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Köln, 11. Dezember 2015: Der Köln Bonn Airport hat erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Dieser beschreibt die Aktivitäten und Erfolge des Flughafens in den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales. „Nachhaltiges Wirtschaften gehört zum Kern unseres unternehmerischen Handelns. Wir wollen gleichermaßen wirtschaftlich erfolgreich, sozial verantwortlich und ökologisch verträglich agieren“, erklärt Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Nachhaltigkeit ist dabei strategisches Entscheidungskriterium und Schlüssel für künftigen Unternehmenserfolg. „Unsere Wettbewerbsfähigkeit wird immer stärker durch die Anforderungen der Nachhaltigkeit geprägt. Das bietet auch die Chance, uns durch unser Engagement positiv von anderen Airports zu unterscheiden“, so Garvens.

Der erste Nachhaltigkeitsbericht des Flughafens umfasst auf knapp 80 Seiten den Berichtszeitraum 2014 und ist eine unternehmens-weite Bestandsaufnahme. Er gliedert sich in die vier großen Themenfelder „Nachhaltiges Wirtschaften“, „Klima und Umwelt“, „Lärmmanagement“ und „Mitarbeiter“. Adressaten sind unter anderem die Gesellschafter des Flughafens, die Mitarbeiter, die Öffentlichkeit, die Politik und die Kunden. „Mit dem Nachhaltigkeitsbericht schaffen wir Transparenz, indem wir Ergebnisse und Entwicklungen offen kommunizieren“, sagt der Flughafenchef. „Auf einigen Gebieten, etwa bei der Nutzung von regenerativen Energien, sind wir schon sehr weit. In anderen Bereichen gibt es noch Verbesserungspotenziale.“

Die Inhalte des ersten Nachhaltigkeitsberichtes wurden in einem intensiven Prozess mit den Fach- und Führungskräften aus den verschiedenen Unternehmensbereichen erarbeitet. Dafür wurden über Monate Daten zusammengetragen und ausgewertet. Der Flughafen hat sich beim Erstellen seines Nachhaltigkeitsberichtes an den Vorgaben der „Global Reporting Initiative“ (GRI), dem internationalen Standard für die Nachhaltigkeitsberichterstattung, und am Deutschen Nachhaltigkeitskodex orientiert. Der Bericht ist von der GRI zertifiziert.

Der Köln Bonn Airport wird künftig alle zwei Jahre einen neuen Nachhaltigkeitsbericht vorlegen. Im Unternehmen wird ein entsprechendes Nachhaltigkeitsmanagement aufgebaut. „Es wird  Handlungsfelder bestimmen, Ziele formulieren sowie sämtliche Nachhaltigkeitsprozesse steuern und überprüfen. Nur so lassen sich weiterhin Fortschritte erzielen“, sagt Garvens.

Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH

Der Nachhaltigkeitsbericht des Köln Bonn Airport steht im PDF-Format auf der Flughafen-Homepage unter www.koeln-bonn-airport.de/presse/publikationen.html zum Download bereit.

Quelle: Flughafen Köln/Bonn

Ausbau für A350-Logistik am Standort München

Die Lufthansa Technik AG geht den nächsten Schritt in der technischen Betreuung des Airbus A350

München, 8. Dezember 2015

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich am 8. Dezember begann der Ausbau eines hochmodernen Lagers für die Ersatzteilversorgung am Standort München. Das bestehende Lager des Lufthansa Technik Logistik Services (LTLS) wird um 3.200 qm erweitert und für die Versorgung unter anderem der A350 optimiert. Die aktuell knappen Lagerkapazitäten bei der LTLS in München, verbunden mit der zukünftig erweiterten Materialversorgung für ein neues Flugzeugmuster, machen diese Erweiterung notwendig.

“Was wie eine einfache Halle aussieht, ist ein wichtiger Baustein für unser Konzept, um die A350 zu betreuen. Ein hochmodernes, technologisch ausgefeiltes Flugzeug wie die A350 zu versorgen, stellt hohe Anforderungen an uns. Der heutige Tag zeigt: Wir sind auf einem guten Weg, die A350 umfassend und pünktlich betreuen zu können”, erklärte Dr. Thomas Stüger, Mitglied des Vorstandes der Lufthansa Technik. “Der Anbau wird mit modernster Lagertechnik und innovativen Technologien ausgestattet. Damit sorgen wir für höchste Effizienz und optimale Flächen- und Raumhöhennutzung”, so Dr. Christian Langer, Geschäftsführer der LTLS.

Die Erweiterung bietet erhebliche Vorteile hinsichtlich einer Reduzierung des innerbetrieblichen Transportes. Damit werden optimale Materialflüsse und Transportwege sowie Synergieeffekte durch eine Zentralisierung des operativen Geschäftes erreicht. Dezentrale Lager werden aufgegeben. Im ersten Obergeschoss des neuen Lagers wird ein automatisches Blocklagersystem AutoStore errichtet. 15.000 Behälter werden in der ersten Ausbaustufe untergebracht. Das System kann um 7.000 Behälter erweitert werden. Der Anbau bietet Platz für ein weiteres Schmalgangregal für Palettengüter, ein Palettenregal für Räder, eine Bühnenanlage mit Fachbodenregalen für Kleinteile und die Batteriefrischhaltung sowie ein Kragarmregal für Groß- und Langgutbauteile.

Ausbau Logistik für Airbus A350

Quelle: Lufthansa Technik