Flughafen München: Neue Umweltbroschüre

Nachhaltigkeit in der Luftfahrt - Sustainable Aviation

Engagement beim Umwelt- und Klimaschutz

Unter dem Titel „Know-how im Umweltschutz“ hat die Flughafen München GmbH (FMG) eine neue Broschüre herausgebracht, in der sie darüber informiert, wie beim Betrieb des Airports Ressourcen geschont und Umweltbelastungen begrenzt werden. Das Spektrum der Anforderungen an einen umweltverträglichen Flughafenbetrieb reicht von der Luftreinhaltung und dem Naturschutz über die Wasser- und Abfallwirtschaft bis hin zum Fluglärmschutz. Leser der neuen Broschüre erfahren, welche konkreten Maßnahmen die FMG in den verschiedenen Aufgabenfeldern ergreift, um ihre ambitionierten Umweltziele zu erreichen.

So wird in dem Kapitel „Fluglärm und Fluglärmschutz“ unter anderem dargestellt, dass die FMG seit der Flughafeneröffnung im Jahr 1992 etwa 21.000 Schallschutzfenster und 20.000 Lüfter in Häusern der Flughafenanrainer einbauen ließ und dafür insgesamt 62 Millionen Euro investierte. In dem Kapitel „Klimaschutz“ geht es um die Maßnahmen, mit denen die FMG das selbstgesteckte Ziel eines CO2-neutralen Wachstums erreicht. So hat der Flughafen München als weltweit erster Airport nahezu seine komplette Beleuchtung auf energiesparende LED-Technik umgestellt und seinen CO2-Ausstoß dadurch um mehrere Tausend Tonnen reduziert. Auch die beiden modernen Blockheizkraftwerke (BHKW) des Münchner Flughafens, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten und damit eine sehr hohe Energieeffizienz aufweisen, sind für die Erreichung der Klimaziele des Flughafens von großer Bedeutung. „Insgesamt 40.000 Tonnen CO2 spart der Flughafen München so jedes Jahr durch den Einsatz von BHKWs“, heißt es dazu in der Broschüre.

Interessenten können die neue Broschüre zum Umweltschutz am Flughafen bei der Umweltabteilung der FMG unter 089/975-40401 anfordern oder im Internet als Download unter www.munich-airport.de/umweltschutz herunterladen. Die englische Fassung der Broschüre ist unter dem Link www.munich-airport.com/environment abrufbar.

Quelle: Flughafen München