Flughafen München: ‘Fünf Sterne für den Klimaschutz’

München, 30. November 2015: Mit Innovationen zugunsten eines nachhaltigen Luftverkehrs befasste sich die Konferenz „Die Zukunft beginnt – Innovationen für eine klimafreundliche Luftfahrt“ am Flughafen München. Redner aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft richteten dabei ein klares Signal an die Verhandlungsführer der in Paris beginnenden Klimakonferenz: Die Luftfahrt trägt aktiv und kontinuierlich zur Emissionsminderung und damit zur Erreichung der ehrgeizigen Klimaziele bei. Bayern setzt bei dieser Entwicklung Maßstäbe, von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung im Flugbetrieb.

Staatsminister Dr. Markus Söder, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen München GmbH, unterstrich dabei die Bedeutung der Luftfahrtforschung in Bayern: „Die einmalige Verbindung von Wissenschaft und Industrie in Bayern sorgt dafür, dass wir bei der Luftfahrtforschung weiter an der Spitze des Fortschritts stehen. Unser Anspruch an Nachhaltigkeit fließt direkt in die Produktentwicklung ein und sorgt für eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts.“

Am Flughafen München sei Klimaschutz fester Bestandteil der Unternehmensstrategie ergänzte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, Dr. Michael Kerkloh: „Der Flughafen München ist mit dem Qualitätssiegel „5-star-airport“ ausgezeichnet worden. Diesen 5-Sterne-Anspruch übertragen wir auch auf unsere Ambitionen beim Klima-und Umweltschutz. Am Flughafen München sind die modernsten und effizientesten Flugzeuge Stammgäste und wir arbeiten daran, unseren Kunden zukünftig auch nachhaltige Kraftstoffe anbieten zu können.“

Ausgerichtet wurde die Tagung mit rund 200 Teilnehmern neben der Flughafen München GmbH von der aireg e.V., der deutschen Luftfahrtinitiative für erneuerbare Energien. Der Präsident von aireg, Prof. Jürgen Raps, sagte: „Alternative Kraftstoffe können den CO2-Ausstoß eines Flugzeugs bereits heute um über 70% senken. Der Flughafen München hat dieses Potential sehr früh erkannt. Gemeinsam wollen wir Optionen für eine Markteinführung entwickeln.“

Verleihung des 1. aireg-Preises an das Projekt 'Solar-Jet', mit dem erstmals der gesamte Produktionsprozess für erneuerbaren Kraftstoff aus Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid (CO2) erfolgreich dargestellt werden konnte. Partner des Projektes sind die ETH Zürich, Bauhaus Luftfahrt, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR, ARTTIC und Shell Global Solutions. Das Foto zeigt die Übergabe des Preises durch Staatsminister Dr. Markus Söder (rechts) an Dr. Andreas Sizmann, Projekt-Koordinator im Bauhaus Luftfahrt

Verleihung des 1. aireg-Preises an das Projekt ‘Solar-Jet’, mit dem erstmals der gesamte Produktionsprozess für erneuerbaren Kraftstoff aus Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid (CO2) erfolgreich dargestellt werden konnte. Partner des Projektes sind die ETH Zürich, Bauhaus Luftfahrt, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR, ARTTIC und Shell Global Solutions. Das Foto zeigt die Übergabe des Preises durch Staatsminister Dr. Markus Söder (rechts) an Dr. Andreas Sizmann, Projekt-Koordinator im Bauhaus Luftfahrt

Technische Innovationen bei Fluggerät und Triebwerken sowie die Vielfalt an Rohstoff- und Verfahrensoptionen für die Herstellung alternativer Flugkraftstoffe waren weitere Themen der Konferenz. Dabei wurde unter anderem vorgestellt, wie aus Algen, Sonnenenergie, Zucker und sogar aus Abfall Flugkraftstoffe gewonnen werden können. Diese bedürfen für eine großangelegte Nutzung allerdings noch einer Anschubfinanzierung.

Quelle: Flughafen München

Flughafen Wien: Neuer Nachhaltigkeitsbericht

Ambitionierte Zukunftsziele für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung

Wien, 25. November 2015: Der Flughafen Wien hat heute seinen neuen Nachhaltigkeitsbericht vorgestellt. Der Flughafen konnte dabei erste wichtige Erfolge auf dem Weg zu einer verbesserten Nachhaltigkeit aufzeigen. Hier die wichtigsten Stichpunkte:

  • Energieeffizienz: Der Energieverbrauch pro Verkehrseinheit konnte von 2012 bis 2014 um 11% gesenkt werden; die beeinflussbaren CO2 Emissionen konnten sogar um  20% reduziert werden.
  • Qualitätsverbesserung: “Best Airport  Staff Europe 2015” und Ernennung zum “4 Sterne Airport”
  • Diversitätsmanagement: Derzeit sind unter den rund 5000 Flughafen Beschäftigen 52 Nationalitäten vertreten.
  • Nachbarschaftsdialog: Das europaweit als beispielgebend anerkanntes Dialogforum feiert heuer 10 Jahres Jubiläum.
  • Ambitionierte Zukunftsziele: Bereits definierte Maßnahmen für  Energieeffizienz plus 21%, CO2 Reduktion um 30%.

Nachhaltigkeit ist für die Flughafen Wien AG ein wichtiges Unternehmensziel. Die erfolgreiche Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass es möglich ist, sowohl

  • wirtschaftlich wesentlich produktiver zu werden und gleichzeitig
  • die Kundenzufriedenheit und Servicequalität zu steigern,
  • Energieverbrauch und Umweltfreundlichkeit zu verbessern und
  • trotz Rationalisierung und Produktivitätssteigerung positive soziale Akzente für die Mitarbeiter zu realisieren.

Beispiele dafür sind: Papamonat, flexiblere Arbeitszeiten, Projekte zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Projekt ‘Ältere Arbeitnehmer’. Das in der Flughafen Wien AG installierte Nachhaltigkeitsmanagement soll sicherstellen, dass die ambitionierten Zukunftsziele erreicht werden.

Der heute vorgestellte Nachhaltigkeitsbericht der Flughafen Wien AG zeigt, dass in allen wesentlichen Dimensionen erfreuliche Fortschritte erzielt werden konnten. Wesentliche Voraussetzungen für die Erreichung der ambitionierten Ziele bis 2022 sind das eingesetzte Nachhaltigkeitsmanagement und das bestätigte Umweltmanagementsystem nach EMAS.

Der Standort Flughafen Wien in Schwechat ist einer der größten Arbeitgeber Ostösterreichs und steht aufgrund seiner wirtschaftlichen Bedeutung und der Umweltauswirkung seiner Tätigkeit besonders im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Um unserer ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden, ist es ein wichtiges Anliegen, die Unternehmensziele balanciert zu verfolgen und an der nachhaltigen Entwicklung sowohl des Unternehmens als auch der Region aktiv mitzuwirken.

Dass der eingeschlagene Weg richtig ist, unterstreicht nicht nur die kontinuierlich verbesserten wirtschaftlichen Ergebnisse, sondern auch die Erfolge im Bereich Energieeffizienz (2012 – 2014: Minus 11% pro Verkehrseinheit) und beim CO2 Ausstoß (2012 -2014: Reduktion um 20% pro Verkehrseinheit), vor allem aber die Erfolge bei der Qualitätsverbesserung im Service gegenüber unseren Kunden, dokumentiert durch die Auszeichnungen „Best Airport Staff Europe 2015“ und die erhaltene Klassifizierung als „4 Sterne Flughafen“.

Das Dialogforum, das heuer sein zehnjähriges Bestehen feiert, ist gemeinsam mit dem Nachbarschaftsbeirat, dem Forum 11 und dem Umweltfonds ein europaweit geschätztes, beispielhaftes Erfolgsmodell für den Dialog mit allen Betroffenen Stakeholdern. Das dokumentieren auch die zahlreichen Maßnahmen gegen Lärmbelastung und die vielfältigen Umweltaktivitäten, die in diesem Rahmen gesetzt werden.

Bereits mehr als 100 Maßnahmen im Energie- und Umweltmanagement durchgeführt: Im Bereich des Energie- und Umweltmanagements wurden bereits mehr als 100 Maßnahmen durchgeführt, die zu einer wesentlichen Reduktion des Energieverbrauchs, des CO2 Ausstoßes und zu einer Erhöhung der Energieeffizienz geführt haben. Ein weiteres Maßnahmenbündel – dokumentiert im Bericht – soll sicherstellen, dass die hochgesteckten Ziele in den nächsten Jahren auch tatsächlich erreicht werden.

Photovoltaik: Die Planungsarbeiten für die Errichtung von zwei neuen Photovoltaikanlagen mit je 300KW/peak Erzeugungskapazität laufen bereits auf Hochtouren, sie sollen noch im ersten Halbjahr 2016 installiert werden und dann rund 1,4 Millionen KW Strom pro Jahr erzeugen. Aufgrund der Verfügbarkeit von Dachflächen soll dieses Programm in den Folgejahren kontinuierlich ausgebaut werden.

E-Mobilität: Als konkrete Maßnahme zur Reduktion von Emissionen werden in den kommenden Jahren zum Beispiel 30 elektrobetriebene Catering-Hubfahrzeuge angeschafft, die die bisherigen dieselbetriebenen Geräte ersetzten; allein mit dieser Maßnahme sollen jährlich rund 275.000 Liter Diesel eingespart werden.

Optimierung des Rollverkehrs: Im Rahmen des sogenannten CDM (Collaborative Decision Making) wurde die Zusammenarbeit aller Systempartner durch eigene Echtzeit- Informationsverfahren wesentlich verbessert, was zu einer laufenden Optimierung des Betriebes und  insbesondere der Rollzeiten und damit zu einer Verminderung Triebwerkslaufzeiten am Boden führt; alleine damit sollen 1250 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

Die Vorstandsmitglieder der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner (rechts), präsentieren den neuen Nachhaltigkeitsbericht  Foto: Flughafen Wien

Die Vorstandsmitglieder der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner (rechts), präsentieren den neuen Nachhaltigkeitsbericht Foto: Flughafen Wien

In drei Jahren soll der nächste Nachhaltigkeitsbericht erscheinen, eine jährliche Aktualisierung erfolgt auf der Homepage des Unternehmens. Der Bericht ist TÜV zertifiziert und wurde in Übereinstimmung mit GRI/G 4 ” in accordance core” verfasst.

Quelle: Flughafen Wien

Airbus A320neo: Bis zu 20% geringerer Treibstoffverbrauch

EASA- und FAA- Musterzulassung geben grünes Licht für Erstauslieferung

Blagnac, Frankreich, 24. November 2015: Die zur weltweit erfolgreichsten Single-Aisle-Familie gehörende A320neo hat am 24. November 2015 die gemeinsame Musterzulassung durch die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA (European Aviation Safety Agency) und die US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) erhalten. Die Zulassung gilt für die A320neo mit Pure Power PW1100G-JM-Triebwerken von Pratt & Whitney.

Die EASA-Musterzulassung des A320neo ist von EASA Certification Director Trevor Woods und die FAA-Musterzulassung von Jeffrey Duven, FAA Manager of Transport Airplane Directorate – Aircraft Certification Service unterschrieben worden. Charles Champion, Executive Vice President Engineering von Airbus, und Pierre-Henri Brousse, A320neo Chief Engineer von Airbus, nahmen die Musterzulassungen entgegen.

„Diese doppelte Zulassung ist ein großer Erfolg für Airbus. Es ist nicht nur eine Anerkennung für die harte Arbeit aller Teams bei Airbus und Pratt & Whitney, sondern auch eine Bestätigung, dass die A320neo alle Anforderungen erfüllt“, sagte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus. „Damit ist der Weg für die Auslieferung der ersten A320neo frei. Dieses Flugzeug bietet eine erfolgreiche Kombination aus unschlagbarer Wirtschaftlichkeit und überragendem Kabinenkomfort, von der viele Airlines profitieren werden.“

Die A320neo-Musterzulassung wurde nach dem erfolgreichen Abschluss eines strengen Zulassungsprogramms erteilt, bei dem die Flugzeugzelle und die Systeme weit über ihre Konstruktionsgrenzen hinaus getestet wurden. Dadurch wird sichergestellt, dass das Flugzeug alle Lufttüchtigkeitskriterien erfüllt.

Die Flotte aus drei Testflugzeugen mit Pratt & Whitney-Triebwerken absolvierte insgesamt mehr als 1070 Flugstunden in rund 350 Flügen. Von diesen 1070 Flugteststunden wurden 300 mit demselben Flugzeug unter realistischen Einsatzbedingungen einer Fluggesellschaft absolviert, um eine hohe Systemreife bei der Indienststellung des Flugzeugs zu gewährleisten.

Die mit Pratt & Whitney-Triebwerken fliegende A320neo hat als erste Variante der NEO-Familie ihre Musterzulassung erhalten. Die Zulassung der A320neo mit CFM-Triebwerken soll in den kommenden Monaten erfolgen, die A319neo und A321neo in beiden Triebwerksvarianten werden danach folgen.

Mit neuesten Technologien wie den Triebwerken der neuen Generation und Sharklets an den Flügelspitzen wird die A320neo-Familie vom ersten Tag an mindestens 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen und bis 2020 dank weiterer Kabineninnovationen Einsparungen von 20 Prozent beim Treibstoffverbrauch bringen. Bei der am 1. Dezember 2010 eingeführten A320neo können Airlines zwischen zwei Triebwerken wählen: Pure Power PW1100G-JM von Pratt & Whitney und LEAP 1A von CFM International. Mit über 4.300 Bestellungen von mehr als 75 Kunden seit ihrer Einführung im Jahr 2010 hat die A320neo-Familie einen Marktanteil von rund 60 Prozent im Single-Aisle-Segment erobert.

A320neo erhält Musterzulassung

A320neo erhält Musterzulassung

Vulnerabilitätsanalyse 2015

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Folgen des Klimawandels in Zukunft deutlich stärker

 

Dessau, 24. November 2015: Die Folgen des Klimawandels werden sich künftig auch in Deutschland verstärkt bemerkbar machen. Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts wird die Gefahr von Hochwassern oder Hitzewellen zunehmen. Damit wird das Schadenspotenzial des Klimawandels für Natur, Gesellschaft und Wirtschaft steigen. Das ist das Ergebnis der so genannten Vulnerabilitätsanalyse – einer umfassenden und deutschlandweiten Studie zur Verwundbarkeit gegenüber dem Klimawandel. Sie bildet die Grundlage für Vorsorge-Maßnahmen der Bundesregierung und dient dazu, die Deutsche Strategie zur Anpassung an den Klimawandel weiterzuentwickeln. Lesen Sie hier die gemeinsame Pressemitteilung von Umweltbundesamt, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und Deutschem Wetterdienst:

„Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Klimakonferenz und den aktuellen Warnungen über die möglichen Folgen der Klimaänderung wird deutlich, dass wir bis 2050 nicht nur die Dekarbonisierung erreichen, sondern Deutschland auch klimasicher machen müssen“, sagt die parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter.

Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA): „Die Ergebnisse zeigen, was uns verletzlich macht, worauf wir uns vorbereiten müssen, welche Regionen besonders betroffen sein werden. Wir müssen zukünftig noch mehr als bisher mit häufigeren Hitzewellen, Starkregen und Hochwasser rechnen. Gleichzeitig wird der Klimawandel in der Zukunft auf andere sozioökonomische Bedingungen als heute treffen. In der Vulnerabilitätsanalyse wurden erstmals für Deutschland auch sozioökonomische Szenarien wie Veränderung der Landnutzung, ökonomische und demographische Entwicklung betrachtet.“

Paul Becker, Vize-Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD): „Mit dieser Vulnerabilitätsanalyse, die im Rahmen der Ressortforschung von unterschiedlichen Fachbehörden gemeinsam mit weiteren Experten und Expertinnen erarbeitet wurde, konnten die wesentlichen zukünftigen Klimafolgen noch fundierter abgeschätzt werden. Zwar brauchen wir auch weiterhin noch Forschung, aber unsere Ergebnisse zur Klimazukunft in Deutschland sind schon jetzt so belastbar, dass sie für die Begründung politischen Handelns nutzbar sind.“

Die Ergebnisse der von 16 Bundesbehörden und -institutionen erarbeiteten Studie zeigen: Deutschlands Regionen werden unterschiedlich stark vom Klimawandel betroffen sein. So sind beispielsweise Ballungsgebiete in Ostdeutschland und dem Rheintal durch Hitzewellen besonders gefährdet. Hier kann bis zur Mitte des Jahrhunderts die Anzahl der heißen Tage pro Jahr auf 15 bis 25 Tage ansteigen. Heute gibt es 8 bis 12 solcher Tage mit einem Tagesmaximum der Lufttemperatur von mindestens 30 Grad Celsius. Im norddeutschen Tiefland könnte die Anzahl der Überschwemmungen durch Flusshochwasser zunehmen, Süddeutschland ist dagegen durch Überschwemmungen infolge von Starkregen besonders bedroht.

Durch eine Veränderung der Artenzusammensetzung wird sich der Klimawandel auch auf solche Pflanzen und Tiere auswirken, die sich wenig an die neuen Wetterverhältnisse anpassen können, zum Beispiel Insekten in höheren Berglagen wie die Alpen-Smaragdlibelle. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts wird es voraussichtlich häufiger zu Frühjahrs- und Sommertrockenheit kommen. Dies wird die Auswahl der Nutzpflanzen und die Erträge in der Land- und Forstwirtschaft beeinflussen. Gleichzeitig kann die deutsche Landwirtschaft durch eine längere Vegetationsperiode durchaus auch vom Klimawandel profitieren, beispielsweise durch den Anbau von wärmeliebenden Kulturpflanzen wie die Sojabohne oder die Sorghum-Hirse.

Weitere Informationen:

Die Vulnerabilitätsanalyse untersucht zwei wahrscheinliche Szenarien, die sowohl klimatische als auch sozioökonomische Veränderungen berücksichtigen: Selbst für den Fall eines schwachen Klimawandels ist – wie bereits heute messbar – weiterhin mit Beeinträchtigungen zu rechnen, ein starker Klimawandel kann ganz erhebliche Gefährdungen mit sich bringen.

Das Netzwerk Vulnerabilität wurde 2011 im Auftrag der Bundesregierung gegründet. Heute besteht das Netzwerk aus 16 Bundesbehörden und -institutionen aus neun Ressorts und einem wissenschaftlichen Konsortium, finanziert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und koordiniert durch das Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) im UBA.

Quelle: Umweltbundesamt

Prof. Dr. Karsten Lemmer zum neuen Vorstand für Energie und Verkehr im DLR berufen

Prof. Karsten Lemmer ist am 19. November 2015 durch den Senat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) einstimmig als neuer Fachvorstand für die Forschungsbereiche Energie und Verkehr gewählt worden.

“Ich freue mich, dass Prof. Karsten Lemmer zum Mitglied des DLR-Vorstands gewählt wurde. Der Verkehrsforscher war seit 2001 Direktor des Braunschweiger und Berliner DLR-Instituts für Verkehrssystemtechnik. Dabei hat er unter Beweis gestellt, dass er Wissenschaft und Management erfolgreich miteinander verbinden kann. Ich wünsche ihm einen guten Start in seinem neuen Amt”, sagt DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund.

Als Fachvorstand ist Prof. Lemmer verantwortlich für die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung der Forschungsbereiche Energie und Verkehr im DLR. Die Forschungsbereiche Energie und Verkehr verfügten im Jahr 2014 über eine Grundfinanzierung von 77 Millionen Euro und warben Drittmittel im Wert von 60 Millionen Euro ein. Karsten Lemmer war im März 2001 Gründungsdirektor des DLR-Instituts für Verkehrssystemtechnik. Er ist 1964 in Braunschweig geboren und hat an der TU-Braunschweig Elektrotechnik studiert. Er ist ordentlich berufenes Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (ACATECH) und Mitglied des “Runden Tisches” für “Automatisches Fahren” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Prof. Lemmer

Quelle: DLR

IASA-Auditorenschulung, Kurs 3

zertifizierte Nachhaltigkeit für alle Organisationen und Unternehmen

Der Luftfahrtverband IASA e.V. hat ein eigenes Gütesiegel “IASA Certified Sustainability” entwickelt mit dem nachhaltige Organisationen jeder Art und Branche ausgezeichnet werden.
Siehe auch: https://www.iasaev.org/de/zertifizierung/

Um den Grad der Nachhaltigkeit von Organisationen überprüfen, bewerten und zertifizieren zu können bildet IASA e.V. eigene Auditoren aus ihren Reihen aus. Die Ausbildung zum IASA-Auditor erfolgt überwiegend im Selbststudium nach einheitlichen Vorgaben. Für das Selbststudium sind etwa 4 – 6 Wochen neben den sonstigen beruflichen Aufgaben zu veranschlagen.

Am Präsenztag in der IASA-Geschäftsstelle erfolgt die Schulung des Zertifizierungssystems und die schriftliche Prüfung der Kandidaten. Bei erreichen der Mindestqualifikation erfolgt die Ernennung zum IASA-Auditor.

Sobald die Seminaranmeldung erfolgt ist, erhält die Kandidatin / der Kandidat die Vorbereitungsaufgaben per Mail zugesandt. Eine weitere Voraussetzung um als IASA-Auditor tätig werden zu können ist die persönliche Mitgliedschaft bei IASA. Der Mitgliedbeitrag beträgt 100€ pro Jahr.

Kurs 3 der IASA-Auditorenschulung zum System „IASA Certified Sustainability“ findet am 21. Januar 2016 von 09:30 – 17:00 Uhr in der Bonner Geschäftsstelle der IASA statt.

Tickets unter: https://www.xing.com/events/iasa-auditorenschulung-kurs-3-1622621

Bei weiteren Fragen zu IASA, ihrem Gütesiegel und der Auditoren-Ausbildung schreiben Sie bitte eine E-Mail an: cert@iasaev.org

IASA_Siegel_(w)

Nachhaltigkeit – Reporting und Berichte: Impulse für Unternehmen

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Nach einem erfolgreichen Start im November wiederholt IASA e.V. ihr Seminar “Nachhaltigkeit – Reporting und Berichte: Impulse für Unternehmen”

Tickets für Kurs Nr. 2 können unter folgendem Link gebucht werden:
https://www.xing.com/events/nachhaltigkeit-reporting-berichte-1622612

Wenn es um die Zukunftssicherung von Unternehmen geht, gewinnt ein Kriterium zunehmend an Bedeutung: Nachhaltigkeit.

Getrieben vom drohenden Klimawandel wie auch einer veränderten gesellschaftlichen Wahrnehmung, verlangen Kunden nicht nur nach erstklassigen Produkten zu wettbewerbsfähigen Preisen, sie erwarten auch die Übernahme unternehmerischer Verantwortung für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Konsumenten und Kunden fordern zunehmend die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien von der Produktion bis zur Entsorgung (cradle-to-cradle). Den Erwartungen der Kunden gerecht zu werden ist eine der größten unternehmerischen Herausforderungen der Gegenwart. Unternehmen, die diese Erwartungen nicht erfüllen, werden sich in der Zukunft aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr am Markt behaupten können.

Um den Markt von den erreichten Leistungen im Hinblick auf die Nachhaltigkeit zu informieren und sich vom Wettbewerb abzugrenzen, ist ein gutes Berichtswesen unumgänglich. Nur so können Unternehmen ihre Strategien und Zielsetzungen offenlegen. Eine solche offene, ehrliche und transparente Berichterstattung schafft nicht nur Vertrauen, sondern auch eine nachhaltige, von Überzeugungen getragene Kundenbindung. Ein Reporting dieser Art hilft zudem Ziele zu setzen, Leistungen zu messen und Veränderungen zu schaffen, um die eigene Geschäftstätigkeit leichter nachhaltig gestalten zu können.

Mit ihrem Seminar zum Reporting über nachhaltiges unternehmerisches Handeln vermittelt IASA das notwendige Rüstzeug zur Erstellung eines eigenen Berichtswesens dieser Art. Das eintägige Seminar richtet sich an Nachhaltigkeits- und Umweltbeauftragte, sowie an Führungskräfte, Geschäftsführer und Vorstände von unternehmerisch handelnden Organisationen.

Ihr Nutzen:

  • Sie kennen die unterschiedlichen Reportingansätze für ein nachhaltig handelndes Unternehmen
  • Sie kennen die betreffenden gesetzlichen Zwänge und Freiheiten beim Nachhaltigkeits-Reporting
  • Sie können mit dem erworbenen Wissen sofort an die Entwicklung eines eigenen Reports für Ihr Unternehmen / Organisation beginnen
  • Sie erhalten einen vielleicht entscheidenden Wissensvorsprung vor Ihren Mitbewerbern

Inhalt des Seminars

  • Bedeutung, Nutzen und Chancen einer qualifizierten Nachhaltigkeitsberichterstattung nach den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI4)
  • Bedeutung, Nutzen und Chancen einer nicht-finanzieller Berichterstattung nach der europäischen Richtlinie 2014/95/EU
  • Weitere wichtige Leitlinien zum Nachhaltigkeits-Reporting (UN Global Compact, OECD-Leitlinien für multinationale Unternehmen, ISO 26000 – Leitlinien zur gesellschaftlichen Verantwortung)
  • Anleitung zur Erstellung eines unternehmensspezifischen Nachhaltigkeits-Reports
  • Ausblicke, Trends und Beispiele zum Thema

MTU: Clean-Sky-Triebwerksdemonstrator auf dem Prüfstand

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

München, 11. November 2015: Clean Sky ist das größte von der EU geförderte Luftfahrtforschungsprogramm: Über 600 Partner arbeiten an neuen Technologien für eine noch sauberere Luftfahrt von morgen. Mit dabei ist die MTU Aero Engines. Sie verantwortet einen Triebwerksdemonstrator, der jetzt auf dem Prüfstand in München getestet wird. Damit erreichen diese MTU-Forschungsarbeiten ihren Höhepunkt. Das wurde im Rahmen einer Feierstunde mit hochkarätigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, vom Clean Sky Joint Undertaking und von Forschungseinrichtungen gefeiert.

Rund 100 Gäste fanden sich im Vorrüstraum des Prüfstand 3 ein, um das Demonstrator-Triebwerk zu besichtigen und zu feiern. Es trägt den Namen SAGE 4 (Sustainable And Green Engines) und ist einer von fünf Clean-Sky-Triebwerksdemonstratoren. „Unsere Basis ist die fortschrittliche Getriebefan-Technologie“, erklärte Technik-Chef Dr. Rainer Martens. Demonstriert wird die Technologiereife neuer gewichtssparender Bauweisen, Designs und Materialien, um künftige Getriebefan-Antriebe noch effizienter, emissionsärmer und leiser zu machen. Dabei konzentriert sich die MTU auf ihre beiden Paradedisziplinen Niederdruckturbine und Hochdruckverdichter.

Martens: „Ich freue mich sehr, dass wir im Rahmen von Clean Sky nicht nur neue Technologien für unsere Komponenten entwickeln konnten, sondern für einen kompletten Demonstrator verantwortlich zeichnen. Er läuft derzeit bei uns auf dem Prüfstand.“ Ziel der Bemühungen ist es, eine weiterentwickelte Getriebefan-Technologie insbesondere im Niederdruckbereich zusammen mit anderen europäischen Partnern zu validieren.

Clean Sky hat noch eine zweite Stoßrichtung: Neben der Entwicklung neuer Technologien ist die Integration strategischer Partner, kleiner und mittlerer Firmen sowie von Hochschulen und Forschungseinrichtungen eine zentrale Aufgabe des europäischen Technologieprogramms. Auch hier ist die MTU erfolgreich: An SAGE 4 haben über 20 europäische Partner mitgewirkt – Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Für die Organisation Clean Sky Joint Undertaking sprach Executive Director Eric Dautriat und würdigte den Beitrag der MTU: „Das von der MTU verantwortete SAGE-4-Demonstratortriebwerk ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein aktuelles Triebwerkskonzept – hier der Getriebefan – durch die Entwicklung einer Reihe neuer Technologien weiter optimiert werden kann.“

Dr. Joachim Wulf, Chief Engineer Technology Demonstrators bei der MTU Aero Engines, schilderte unter anderem wie seit Ende vergangenen Jahres in München das sogenannte Supermodul entstand – bestehend aus Niederdruckturbine made by MTU, Welle, Turbinenaustrittsgehäuse (TEC) und Lagerkammer. Das TEC wurde vom schwedischen Unternehmen GKN Aerospace Engine Systems entwickelt und geliefert, Welle und Lagerkammer stammen von Pratt & Whitney. Die neuen Technologien wurden in ein PurePower® PW1500G-Getriebefan-Triebwerk integriert, das der US-Partner zur Verfügung gestellt hat.

Mit dem Getriebefan (GTF) realisiert die MTU zusammen mit Pratt & Whitney das Triebwerk der Zukunft. Der GTF ist ein technologischer Quantensprung, denn die neue Triebwerksarchitektur senkt den Kraftstoffverbrauch um 15 Prozent, reduziert die CO2-Emissionen um ebenfalls 15 Prozent und halbiert den Lärm nahezu. Von der MTU stammen eine Schlüsselkomponente – die schnelllaufende Niederdruckturbine – ohne die der GTF nicht funktionieren würde – sowie die vorderen vier Stufen des Hochdruckverdichters.

Über die laufende SAGE-4-Testkampagne sagte Wulf: „Wir haben etwa die Hälfte der vorgeschriebenen Tests durchgeführt. Die bisherigen Ergebnisse erfüllen unsere Erwartungen voll und ganz.“ Sobald die Prüfläufe beendet sind, geht es an die detaillierte Auswertung, die vermutlich in den ersten Monaten des nächsten Jahres abgeschlossen sein wird. Wenn Clean Sky 1 Ende 2016 ausläuft, werden kurz darauf die neuen Technologien „für den nächsten Evolutionsschritt des aktuellen Getriebefan bereits zur Verfügung stehen“, ist sich Wulf sicher.

Parallel zu SAGE 4 bereitet sich die MTU auf das Nachfolgeprogramm Clean Sky 2 vor. Deutschlands führender Triebwerkshersteller agiert hier als eines von 16 Lead-Unternehmen der Luftfahrtbranche in Europa. Zur Erprobung der neuen Technologien werden wieder Demonstratoren genutzt, die zwischen 2017 und 2020 getestet werden sollen. Mehr Informationen über Clean Sky@MTU and SAGE 4 unter: https://youtu.be/5TuAWyzKZ1c

Mitsubishi Regional Jet mit MTU-Technologie

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

PW1200G-Antrieb mit MTU-Technologie hebt erstmals mit Mitsubishi Regional Jet ab

München, 11. November 2015: Der Erstflug des Mitsubishi Regional Jets (MRJ) ist nicht nur für Japan ein besonderer Tag, sondern auch für die MTU Aero Engines. Angetrieben wird der MRJ vom PW1200G aus der PurePower®-Triebwerksfamilie, die Pratt & Whitney gemeinsam mit Deutschlands führendem Triebwerkshersteller realisiert hat. Neben dem MRJ treibt sie – größtenteils exklusiv – vier weitere Flugzeugmuster an: den Airbus A320neo, die CSeries von Bombardier, die zweite Generation der E-Jets von Embraer sowie die MS-21 des russischen Herstellers Irkut.

(hier der Link zum Video des Erstflugs: http://www.mrj-japan.com/movie.html )

„Zusammen mit dem V2500 sind die Getriebefan-Programme die wichtigsten Triebwerke im Auftragsbestand“, ordnet MTU-Programmvorstand Michael Schreyögg ein. „Die PW1000G-Triebwerke sind damit für die MTU ein klarer Wachstumstreiber.“ Am MRJ-Triebwerk PW1200G beträgt der MTU-Programmanteil 15 Prozent. Das Unternehmen entwickelt und fertigt die komplette schnelllaufende Niederdruckturbine, die vorderen vier Stufen des Hochdruckverdichters und übernimmt 30 Prozent der weltweiten Serienmontage der Getriebefan-Triebwerke (GTF) für die A320neo.

Grundlage der Triebwerksfamilie ist die Geared Turbofan-Technologie. Anders als bei konventionellen Triebwerken wird der Fan dabei nicht mehr direkt von der Niederdruckturbine angetrieben. Durch ein eingesetztes Getriebe kann der Fan mit seinem großen Durchmesser langsamer drehen und die Turbine erheblich schneller. Dadurch erreichen beide Komponenten ihr jeweiliges Optimum und verhelfen dem Getriebefan zu einem sehr hohen Wirkungsgrad. Das verringert Treibstoffverbrauch, Kohlendioxidausstoß (CO2) und Lärmentwicklung erheblich; zudem wird der Antrieb leichter, da weniger Verdichter- und Turbinenstufen benötigt werden. „Der niedrige Kraftstoffverbrauch und die geringen Lärmemissionen sind die wesentlichen Gründe für den Markterfolg der GTF-Antriebsfamilie“, ist sich Rainer Martens, Technik-Vorstand bei der MTU, sicher. „Für den Hochlauf der Serienproduktion und die Lieferung der MTU-Komponenten haben wir enorm viel investiert – aber wir sind hierfür bestens aufgestellt.“

Zwei Varianten hat der japanische Flugzeughersteller Mitsubishi Aircraft Corporation entwickelt. Der MRJ90 bringt je nach Bestuhlung Platz für gut 90 Passagiere mit. Der etwas zeitversetzt gefertigte kleinere MRJ70 für etwa 70 Gäste. Zusammen kommen sie auf 223 feste Bestellungen und zusätzlichen 192 Optionen. Die Markteinführung und erste Auslieferungen an die Kunden sind für 2017 geplant.

Quelle: MTU Aero Engines

Flughafen München: Neue Umweltbroschüre

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Engagement beim Umwelt- und Klimaschutz

Unter dem Titel „Know-how im Umweltschutz“ hat die Flughafen München GmbH (FMG) eine neue Broschüre herausgebracht, in der sie darüber informiert, wie beim Betrieb des Airports Ressourcen geschont und Umweltbelastungen begrenzt werden. Das Spektrum der Anforderungen an einen umweltverträglichen Flughafenbetrieb reicht von der Luftreinhaltung und dem Naturschutz über die Wasser- und Abfallwirtschaft bis hin zum Fluglärmschutz. Leser der neuen Broschüre erfahren, welche konkreten Maßnahmen die FMG in den verschiedenen Aufgabenfeldern ergreift, um ihre ambitionierten Umweltziele zu erreichen.

So wird in dem Kapitel „Fluglärm und Fluglärmschutz“ unter anderem dargestellt, dass die FMG seit der Flughafeneröffnung im Jahr 1992 etwa 21.000 Schallschutzfenster und 20.000 Lüfter in Häusern der Flughafenanrainer einbauen ließ und dafür insgesamt 62 Millionen Euro investierte. In dem Kapitel „Klimaschutz“ geht es um die Maßnahmen, mit denen die FMG das selbstgesteckte Ziel eines CO2-neutralen Wachstums erreicht. So hat der Flughafen München als weltweit erster Airport nahezu seine komplette Beleuchtung auf energiesparende LED-Technik umgestellt und seinen CO2-Ausstoß dadurch um mehrere Tausend Tonnen reduziert. Auch die beiden modernen Blockheizkraftwerke (BHKW) des Münchner Flughafens, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten und damit eine sehr hohe Energieeffizienz aufweisen, sind für die Erreichung der Klimaziele des Flughafens von großer Bedeutung. „Insgesamt 40.000 Tonnen CO2 spart der Flughafen München so jedes Jahr durch den Einsatz von BHKWs“, heißt es dazu in der Broschüre.

Interessenten können die neue Broschüre zum Umweltschutz am Flughafen bei der Umweltabteilung der FMG unter 089/975-40401 anfordern oder im Internet als Download unter www.munich-airport.de/umweltschutz herunterladen. Die englische Fassung der Broschüre ist unter dem Link www.munich-airport.com/environment abrufbar.

Quelle: Flughafen München

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