UN-Gipfel in New York

Merkel verspricht mehr Geld für Entwicklungshilfe

New York, 25. September 2015

Die Süddeutsche Zeitung berichtet in Ihrer Online-Ausgabe vom 26. September über die Rede von Bundeskanzlerin Merkel zu Entwicklungshilfe und Nachhaltigkeitsziele anläßlich des UN-Nachhaltigkeitsgipfels in New York.

Die UN-Vollversammlung hat am 25. September die sogenannte Agenda 2030 verabschiedet. Diese 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda sollen dabei helfen, bis 2030 extreme Armut und Hunger auf der Welt zu besiegen.

Der Artikel kann hier abgerufen werden.

Bundeskanzlering Merkel (Foto: Michael Wühle)

Bundeskanzlering Merkel (Foto: Michael Wühle)

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Ausbau von SXF und BER

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

FBB stellt erste Weichen für Kapazitätserweiterungen

Berlin, 25. September 2015: Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH FBB hat heute die ersten Weichen für den weiteren Ausbau der Luftverkehrsinfrastruktur in Schönefeld gestellt. Der Aufsichtsrat gab in seiner heutigen Sitzung grünes Licht für ein 65-Millionen-Euro-Paket, das den Verkehrszuwachs in Schönefeld bis zur Eröffnung des BER absichert, den Bau des Regierungsflughafens ermöglicht und den mittelfristigen Ausbau des Standortes bis 2023 einleitet. Bis dahin rechnet die FBB mit bis zu 40 Millionen Passagieren im Berlin-Verkehr. Das Paket umfasst folgende Einzelprojekte:

  • Kurzfristige Anpassung von Schönfeld alt an die steigenden Verkehrszahlen
  • Planung für die Anpassung des Rollwegesystems SXF und BER
  • Planung der Ver- und Entsorgungsinfrastruktur
  • Planung eines interimistisch zu nutzenden Low-Cost-Terminals im Midfield des BER

Der Ausbau der Schönefelder Infrastruktur erfolgt in enger Abstimmung mit dem Bau des Regierungsflughafens in Schönefeld.

Berlins Regierender Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Michael Müller sagte: „Wir haben heute eine wichtige und wegweisende Entscheidung für den Luftverkehrsstandort Berlin getroffen: Wir haben heute gemeinsam die ersten Weichen für einen nachhaltigen Ausbau der Luftverkehrsinfrastruktur am Standort Schönefeld/BER auf bis zu 40 Millionen Passgiere im Jahr 2023 gesichert. So stellen wir sicher, dass die deutsche Hauptstadtregion auch in den nächsten Jahren gut erreichbar ist und der Bund nun den Bau des Regierungsflughafens starten kann.“

Flughafenchef Karsten Mühlenfeld sagte: „Der Ausbau der Flughafeninfrastruktur erfolgt in mehreren Stufen. Wir schaffen nun unmittelbar neue Terminalkapazitäten am alten Schönefelder Flughafen, starten aber gleichzeitig die Planungen für neue Kapazitäten am BER. Mit dieser mehrstufigen Strategie decken wir den Kapazitätsbedarf bis 2023, also über die BER-Eröffnung hinaus.“

Einzelprojekt 1: Der Flughafen Schönefeld wird kurzfristig in den Jahren 2016 und 2017 für die steigenden Passagierzahlen ertüchtigt. So wird das Terminal B erweitert, um mehr Platz für Check-in und Sicherheitskontrollen zu schaffen. Zudem wird ein neues Terminal F westlich des Terminals D errichtet. Landseitig wird die Anfahrt für den Individual-, Bus- und Taxiverkehr verbessert. So werden Busvorfahrt, Fernbusparkplatz und Taxispeicher den steigenden Kapazitäten angepasst sowie das vorhandene Parkhaus saniert.

Einzelprojekt 2: Die FBB stößt jetzt die Planungen für einen Ausbau der Flugbetriebsflächen an, um einen möglichst optimalen Rollverkehr während des bis 2023 geplanten Parallelbetriebs von Schönefeld und BER zu ermöglichen. Das Projekt umfasst Planung und späteren Bau mehrerer Vorfelder und Rollwege.

Einzelprojekt 3: Die Flughafengesellschaft startet zudem die Planung einer an die steigenden Kapazitäten angepassten Ver- und Entsorgungsinfrastruktur am BER. Dieses Teilprojekt umfasst die Kapazitätsanpassungen für Zu- und Abwasser, Regenwasser, Strom, Fernwärme und -kälte, Bodenfilteranlage, Telekommunikations- und IT-Infrastruktur.

Einzelprojekt 4: Die Flughafengesellschaft startet die Planungen für ein neues Low-Cost-Terminal in Verlängerung des Pier Nord des BER. Das Low-Cost-Terminal entsteht, weil sich im Zuge des Ausbaus des bis 2023 geplanten Baus des Regierungsflughafens die Kapazität am Flughafen Schönefeld reduzieren wird. Das neue Terminal erhält eine eigene Vorfahrt, ein Parkhaus und einen Taxispeicher. Im Low-Cost-Terminal sind alle Prozesse und Einrichtungen wie Check-in, Sicherheitskontrolle, Abflug- und Ankunfts-Gates sowie das Gepäckhandling unabhängig vom BER-Terminal vorhanden.

Quelle: Flughafen Berlin Brandenburg

Configuration “FROZEN”

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Bombardier: C Series Closes in on Certification

Montreal, September 25, 2015: Bombardier confirmed today that the certification configuration of the C Series aircraft was declared “frozen” this week as the program advanced into the final stretch of the certification process.

“This week, we congratulated our teams on reaching a critical step – freezing the final certification design configuration. This certification design will be the basis for compliance with the applicable regulatory requirements that will be part of the Type Design,” said Robert Dewar, Vice President, C Series Aircraft Program. “In addition to completing over 88% of the CS100 aircraft’s flight certification tests, the applicable certification reports are being finalized by our teams and are progressing at a steady pace to ensure alignment between Bombardier, its suppliers and the airworthiness authorities.”

Transport Canada is the governing authority that will provide the initial certification of the CS100 which will detail all C Series aircraft software, hardware and customer options. Bombardier is on track to obtain the C Series aircraft’s certification by end of year 2015, followed by the CS100 aircraft’s entry-into-service in the first half of 2016 with first operator SWISS.

Source: Bombardier Commercial Aircraft

Flughafen Hamburg: neuer Vorsitzender im Aufsichtsrat

Flughafen Hamburg: August Wilhelm Henningsen übernimmt Vorsitz im Aufsichtsrat

Hamburg, 25. September 2015: August Wilhelm Henningsen wird zum 1. Oktober 2015 Mitglied im Aufsichtsrat der Flughafen Hamburg GmbH und übernimmt gleichzeitig seinen Vorsitz. Henningsen war erst im April 2015 als Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Technik AG, Hamburg, aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden. Seine berufliche Laufbahn hatte er 1979 als Systemingenieur bei der Deutschen Lufthansa begonnen. Nach verschiedenen Managementpositionen war er 1997 zum General Manager von Ameco Beijing ernannt worden, bevor er im Jahr 2000 in den Vorstand der Lufthansa Technik berufen wurde. Von 2001 bis 2015 stand er als Vorstandsvorsitzender an der Spitze des Luftfahrt-Konzerns mit seinen weltweit rund 26.000 Mitarbeitern und 30 Unternehmen.

August Wilhelm Henningsen folgt auf Dr. Klaus-Jürgen Juhnke, der dem Aufsichtsrat der Flughafen Hamburg GmbH seit September 2002 angehörte und ganz wesentlich die Entwicklung des größten norddeutschen Flughafens prägte. Als Aufsichtsratsvorsitzender führte er den Flughafen zu seiner heutigen Bedeutung. Dr. Klaus-Jürgen Juhnke scheidet zum 30. September 2015 aus dem Aufsichtsrat aus. „Wir danken Dr. Klaus-Jürgen Juhnke für sein herausragendes Engagement für den Flughafen Hamburg. Er hatte die Geschicke des Aufsichtsrats stets mit hanseatischem Weitblick geführt und wegweisende Entscheidungen für die positive Entwicklung des Standorts maßgeblich mitverantwortet“, so Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. „Gleichzeitig freuen wir uns, dass mit August Wilhelm Henningsen ein ausgewiesener Luftfahrt-Experte und Kenner des Standorts die Amtsnachfolge antritt. Mit seiner Expertise wird er dazu beitragen, Hamburg Airport für die kommenden Herausforderungen zu rüsten.“

Henningsen

Quelle: Hamburg Airport

 

Liebherr: Neue Aufträge für 777X

Stellantriebe von Liebherr-Aerospace für das Hochauftriebssystem der Boeing 777X

Lindenberg, 24.September 2015: Boeing Commercial Airplanes hat Liebherr-Aerospace einen dritten Auftrag für die 777X erteilt. Das Allgäuer Unternehmen wird demnach alle Stellantriebe für das Hochauftriebssystem des neuen Großraumflugzeugs liefern.

Auf der Grundlage seiner umfangreichen Erfahrung mit Hochauftriebssystemen und insbesondere mit Planetengetrieben für Langstreckenflugzeuge, wird Liebherr-Aerospace nicht nur die Planetengetriebe für die Flügelvorderkante entwickeln, herstellen und betreuen, sondern auch die Planetengetriebe für die Flügelhinterkante fertigen. Für die Konstruktion und Entwicklung der Planetengetriebe für die Flügelhinterkante der Boeing 777X, die zu den größten gehören, die je für Verkehrsflugzeuge entwickelt und gebaut wurden, ist Boeing zuständig. Liebherr-Aerospace wird die Konstruktion und Entwicklung von seiner Niederlassung in Seattle, Washington (USA) und seiner Produktionsstätte in Lindenberg (Deutschland) aus unterstützen.

Darüber hinaus hat Boeing Liebherr-Aerospace mit dem Bau eines so genannten „Iron Wing“-Prüfstands für das Hochauftriebssystem der 777X und kleinerer Prüfstände für die Antriebseinheiten beauftragt. Diese Prüfstände wird Liebherr-Aerospace in seinem Testzentrum für Flugsteuerungen in Lindenberg bauen. Der „Iron Wing“-Prüfstand wird dort installiert, während die kleineren Prüfstände an den Boeing-Standort in Everett, Washington (USA), ausgeliefert werden.

Liebherr-Aerospace wird sämtliche Konstruktions-, Entwicklungs-, Test- und Produktionsaktivitäten in Lindenberg durchführen. Dort befindet sich der Sitz der Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH, das Kompetenzzentrum für Flugsteuerungssysteme und Fahrwerke von Liebherr.

Dieser neue Auftrag kam zu den Aufträgen über Komponenten des Klappsystems der Flügelenden der 777X sowie über die Antriebseinheit und den Hydraulikmotor des Betätigungssystems der Flügelvorderkante hinzu, die die Liebherr-Aerospace bereits in der ersten Jahreshälfte erhalten hatte.

Klappsystem für Flügelspitzen der Boeing 777X: Bereits am 29. April 2015 hatte Liebherr-Aerospace den Auftrag erhalten, drei Komponenten für das Klappsystem der 777X-Flügelspitzen zu liefern. Hierbei handelt es sich um das

  • Klapp-Antriebssystem, die
  • Verriegelung für den Rastbolzen und die
  • Zusatzsicherung.

Alle drei Komponenten werden von der Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH in Lindenberg entwickelt, hergestellt und gewartet.

Die vergleichsweise große Spannweite ist ein entscheidendes Merkmal der Boeing 777X zwecks Verbesserung der Nachhaltigkeit. Durch die aus der großen Spannweite resultierende Verminderung des Induzierten Widerstands ergeben sich erhebliche Einsparungen von CO2.

Dank der nach der Landung hochgeklappbaren Flügelspitzen wird die 777X auf Flughäfen die gleichen Stellpositionen wie derzeitige, deutlich kleinere 777-Versionen nutzen können. Zum Start werden die Flügelspitzen dann wieder in die horizontale Position geklappt.

Führender Zulieferer für die Luftfahrtindustrie: Die Liebherr-Aerospace & Transportation SAS, Toulouse (Frankreich), ist eine von elf Spartenobergesellschaften der Firmengruppe Liebherr und koordiniert alle Aktivitäten in den Bereichen Aerospace und Verkehrstechnik.

Liebherr ist ein führender Zulieferer von Systemen für die Luftfahrtindustrie mit mehr als fünf Jahrzehnten Erfahrung. Das Spektrum von Liebherr-Luftfahrtausrüstungen für den zivilen und militärischen Bereich umfasst Flugsteuerungen und Betätigungssysteme, Fahrwerke sowie Luftsysteme. Eingesetzt werden diese Systeme in Großraumflugzeugen, Zubringerflugzeugen und Regionaljets, Business Jets, Kampfflugzeugen, Militärtransportern, militärischen Trainingsflugzeugen sowie in zivilen und militärischen Hubschraubern.

Die Liebherr-Sparte Aerospace und Verkehrstechnik beschäftigt etwa 4.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verfügt über vier Produktionsstätten für Luftfahrtausrüstungen in Lindenberg (Deutschland), Toulouse (Frankreich), Guaratinguetá (Brasilien) und Nizhny Novgorod (Russland). Diese Werke bieten einen weltweiten Service mit zusätzlichen Kundendienstzentren in Saline (Michigan/USA), Seattle (Washington/USA), Montreal (Kanada), Hamburg (Deutschland), Moskau (Russland), Dubai (VAE), Singapur und Shanghai (VR China).

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Werkserweiterung und Neustrukturierung: Im Sommer 2012 startete in Lindenberg eine groß angelegte Werkserweiterung. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, wird die Produktionsstätte weiter ausgebaut und der Standort bis 2018 neu strukturiert. Nach Fertigstellung soll sich das ehemals 127.000m² große Werk auf über 160.000m² erstrecken.

Quelle: Liebherr-Aerospace

Bombardier C Series Aircraft

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Tests Confirm Bombardier C Series Aircraft is Quietest Commercial Jet in its Class

Toronto, September 10, 2015: Bombardier announced today that its all-new CS100 aircraft has successfully completed all noise performance testing and preliminary data confirms it is the quietest in-production commercial jet in its class. The aircraft’s noise performance and its outstanding short-field capability make it ideal for city centre operations.

The first production CS100 aircraft will soon commence function and reliability testing, signaling the start of the final flight testing phase. For these tests, the aircraft will operate on a commercial airline type of schedule from key airports in North America.

The announcements were made on the occasion of a CS100 flight demonstration at Bombardier’s Toronto site. “With a solid plan targeting certification by year-end 2015, and entry into service with SWISS in the first half of 2016, we are working with existing and potential customers as they explore opportunities and develop business cases around the C Series jetliners,” said Fred Cromer, President, Bombardier Commercial Aircraft.

“The excitement around the C Series grows every time we meet or surpass our performance targets,” said Rob Dewar, Vice President, C Series Aircraft Program, Bombardier Commercial Aircraft. “We announced previously that the C Series aircraft are exceeding their original targets for fuel burn, payload, range and airfield performance. Now we are delighted that the CS100 aircraft’s noise performance tests have confirmed it as the quietest in-production commercial jet in its class. “The C Series certification program is now over 85 per cent complete,” added Mr. Dewar.

Earlier this year, Bombardier announced that the C Series aircraft’s maximum range is confirmed to be up to 3,300 NM (6,112 km), some 350 NM (648 km) more than originally targeted. The aircraft is delivering more than a 20 per cent fuel burn advantage compared to in-production aircraft, and a greater than 10 per cent advantage compared to re-engined aircraft. This means that one C Series aircraft could reduce an operator’s carbon emissions by up to 6,000 tons CO2 each year. The C Series will also emit 50 per cent fewer NOX emissions than the CAEP 6* NOX emission standards.

Bombardier assesses the environmental impact of its aircraft throughout their life cycles. Through its design, manufacturing, operations and recyclability, the C Series aircraft will be issued an Environmental Product Declaration (EPD) upon entry into service – an industry first.

The C Series family of aircraft is a 100 per cent all-new design that offers operators potential savings of between US$ 7.5 to 12 million per aircraft.

In addition to delivering best-in-class economics with the C Series aircraft, Bombardier has placed considerable emphasis on cabin design to ensure an excellent passenger experience. The C Series aircraft’s larger seats, overhead bins and windows create a widebody feel that offers passengers unparalleled comfort.

The CS100 and CS300 aircraft have over 95 per cent parts commonality, as well as the same type rating. The groundbreaking Pratt & Whitney PurePower® PW1500G engine, combined with advanced aerodynamics, delivers reduced fuel burn, noise and emissions, increasing the aircraft’s environmental and social compatibility.

By focusing on the 100- to 150-seat market segment, Bombardier has designed the C Series aircraft to deliver unparalleled economic advantage to operators and to open up new opportunities for single-aisle aircraft operations. The manufacturer has booked orders and commitments for 603 C Series aircraft, which include firm orders for 243.

Bombardier’s shares are listed on the Dow Jones Sustainability World and North America Indices.

Source: Bombardier Commercial Aircraft

Ermutigende Signale für die Luftfahrt

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

EU: Ermutigende Signale für die Luftfahrt aus Brüssel

Berlin, 9. September 2015: Der BDL begrüßt die Abstimmung des Europaparlaments zur Umsetzung des Weißbuchs ‘Verkehr 2011’. „Die Entscheidung ist ermutigend und zugleich wegweisend. Das Europäische Parlament hat die schwierige Lage der europäischen Luftverkehrswirtschaft erkannt und fordert Kommission und Mitgliedsstaaten auf, die Wettbewerbsfähigkeit der Luftverkehrswirtschaft wiederherzustellen. Auch die Abschaffung nationaler Alleingänge bei Regulierungen wie z.B. der Luftverkehrsteuer ebenso wie die EU Alleingänge beim Emissionshandel hat das Parlament damit auf die Agenda gesetzt,“ erklärt Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). „Das Europäische Parlament hat mit seiner heutigen Entscheidung Weitsicht bewiesen und einen Paradigmenwechsel eingeleitet“, so Siegloch.

Wörtlich heißt es im Dokument des EP: „Das Europäische Parlament fordert in Bezug auf den Luftverkehr‚ eine Überprüfung der Ordnungs- und Fiskalpolitik der EU und der Mitgliedstaaten, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Luftfahrtindustrie zu stärken und einen lauteren Wettbewerb mit Fluggesellschaften aus Drittstaaten zu gewährleisten; das Europäische Parlament ruft deshalb die Kommission auf, jegliche unilateralen EU-Bestimmungen, die den Wettbewerb verzerren, zu überprüfen und abzuschaffen und die Mitgliedstaaten aufzufordern, in Bezug auf ähnliche nationale Bestimmungen entsprechend vorzugehen.“

Die deutsche Luftverkehrswirtschaft ermöglicht Mobilität für jährlich über 200 Mio. Fluggäste und trägt mit dem Transport von Waren im Wert von über 200 Mrd. EUR zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland bei. Die Luftfahrt beschäftigt in Deutschland mehr als 800.000 Menschen.

Quelle: Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)

GE Cleen II

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

GE Aviation Awarded FAA CLEEN II Funding

September 08, 2015: The Federal Aviation Administration FAA awarded GE Aviation funding for the maturation and demonstration of several advanced technologies that will reduce fuel consumption, emissions and noise under the second phase of Continuous Lower Energy, Emissions and Noise (CLEEN II) program.

The five-year CLEEN II program builds on the success of the original CLEEN program, a public private partnership that began in 2010 and is a key part of the FAA’s NextGen efforts to make aviation more environmentally friendly. The original CLEEN effort focused on nine projects in the area of energy efficient aircraft technologies and sustainable alternative jet fuels. The first of these technologies, GE’s TAPS II combustor, will enter service on CFM International*’s LEAP engine in 2016.

“Programs like CLEEN II enable aerospace companies to work cooperatively with government agencies like the FAA to advance technologies that will have a significant impact on the next-generation of aircraft engines and aircraft and the environment,” said Chris Lorence, general manager of Engineering Technologies at GE Aviation.

Among the GE Aviation technology programs to receive CLEEN II funding are:

  • TAPS III combustor: GE is developing the TAPS III combustor for its new GE9X engine that will power the Boeing 777X aircraft. The TAPS III combustor will incorporate additive manufactured fuel nozzles and ceramic matrix composite inner and outer liners for high efficiency, durability and reduced NOx emissions. GE9X combustor tests have been conducted with positive results. CLEEN II funding will help advance dynamic modeling and fuel injector durability and enable further reductions in NOx emissions.
  • Optimized Electric Aircraft: GE continues its research into more electric aircraft power systems, generators and electric starters along with high power conditioning and power distribution and control. Electric aircraft research can improve fuel burn and reduce emissions.
  • Flight Management System: CLEEN II funding will assist in efforts to optimize cruise/descent performance as well as wind-optimized cruise efforts to improve fuel burn and reduce NOx emissions and noise.
  • Alternative Fuels: GE and the FAA will work together to evaluate alternative fuels to achieve ASTM approval for “drop-in” fuel for aircraft engines that help reduce emissions.

The CLEEN II goals include:

  • Reducing fuel burn by 40 percent relative to the most efficient aircraft in service during the year 2000.
  • Cutting nitrogen oxide emissions during takeoff and landing by 70 percent over the 2011 International Civil Aviation Organization standard without increasing other emissions.
  • Lowering noise levels by 32 decibels (dBs) relative to the FAA Stage 4 noise standard; and
  • Expediting the commercialization of ‘drop-in’ sustainable jet fuels through support for the fuel approval process.

The FAA anticipates that matured CLEEN II aircraft technologies will be on a path for introduction into commercial aircraft by 2026.

Source: GE Aviation

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